Michelangelos Fresken künftig mit LED-Beleuchtung

Sixtinische Kapelle in neuem Licht

4. November 2013

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Die weltberühmten Gemälde in der Sixtinischen Kapelle werden künftig mit einer neuartigen LED-Lösung des Lichtherstellers Osram ausgeleuchtet. Die besonders kunstschonende Installation erlaubt eine vielfach höhere Beleuchtungsstärke. Zudem wird sie 60 % weniger Strom verbrauchen als die aktuell installierte Variante.

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Die Sixtinische Kapelle erstrahlt in neuem Licht

Die Sixtinische Kapelle erstrahlt dank LED in neuem Licht

Rund 7000 LED werden die Sixtinische Kapelle ab kommendem Jahr homogen ausleuchten. Das Farbspektrum wurde auf wissenschaftlicher Basis passgenau an die Farbpigmente der Gemälde angepasst. Die präzise Lichtlenkung sorgt dafür, dass die Kunst gleichmäßig ausgeleuchtet, der Besucher aber nicht geblendet wird. Die Leuchten wurden unsichtbar unterhalb der Fenster installiert. Das Licht kommt somit aus derselben Richtung wie das natürliche Tageslicht. Aufgrund technologischer und konservatorischer Beschränkungen waren Details der Gemälde bislang je nach Tageslichteinfall nur unzureichend zu sehen.

Das berühmte Deckengemälde von Michelangelo

Das berühmte Deckengemälde von Michelangelo mit Szenen aus der Genesis

Bei der Planung des Projektes kam dem konservatorischen Aspekt eine besondere Bedeutung zu. Die neue LED-Lösung ist deutlich schonender als sämtliche alternative künstliche Beleuchtungen. Die Beleuchtungsstärke von etwa 50 bis 100 Lux sorgt dafür, dass man die Kunst gut erkennen kann, sie aber möglichst wenig altert.

Zudem ist die neue Lichtlösung deutlich wirtschaftlicher als die bisherige Lösung. Obwohl die Beleuchtungsstärke um ein Vielfaches angehoben werden konnte, wird der Stromverbrauch für die Beleuchtung in der Sixtinischen Kapelle voraussichtlich um mehr als 60 % sinken. Der Grund dafür liegt neben dem Einsatz stromsparender LED in einer präzisen Lichtplanung, durch die das Licht zielgenau die Kapelle beleuchtet und kein Licht verschwendet wird.

»Kunst stellt an Licht die allerhöchsten Anforderungen«, bemerkt Peter Laier, Technikvorstand bei Osram. Nach der weltweit einzigartigen Lichtlösung im Münchner Lenbachhaus sei Osram diesen Anforderungen auch bei den berühmten Fresken in der Sixtinischen Kapelle gerecht geworden.

www.osram.de

 

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