Modulares Sensorsystem

Sensordaten in Echtzeit übertragen

29. August 2016

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Vollständig digitale Geschäftsprozesse im Internet der Dinge und in der Smart Factory benötigen Sensoren mit einer durchgängigen Echtzeit-Kommunikation bis in die Cloud bzw. ins ERP-System. Mit dem modularen Sensorsystem IGW/IOx bietet SSV nun eine universelle Lösung für verschiedene Anwendungen.

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Sowohl das industrielle Internet der Dinge (IIoT) als auch die Industrie 4.0-basierte Smart Factory erfordern neue Sensorsysteme. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Echtzeit-Kommunikationsfähigkeit mit Cloud-, MES-, ERP- und CRM-Softwareplattformen, um Prozessabläufe vollständig zu digitalisieren. Dazu wird eine Daten- und Protokolldurchgängigkeit vom Sensor bis zur Enterprise-Software benötigt.

Um die Anforderungen zukünftiger digitaler Geschäftsprozesse erfüllen zu können, bietet SSV nun das modulare Sensorsystem IGW/IOx an. Es besteht aus einer Signalerfassungseinheit mit 4–20mA-, 0–10V- und digitalen Eingängen für Sensorelemente. Darüber hinaus gehört eine Kommunikationseinheit mit einem per Browser bedienbaren Datenfluss-Konfigurator zum Lieferumfang. Sie dient zum Aufbereiten und Weiterleiten der Daten. Durch den Funktionsumfang des Konfigurators werden nahezu alle gängigen Datenformate, Schnittstellen und Protokolle unterstützt.

Bild: Das modulare Sensorsystem IGW/IOx bietet unterschiedliche Schnittstellen für Sensorelemente sowie in Richtung Cloud und ERP/MES alle wichtigen Protokolle jeweils in ei-ner Client- und Server-Version; Quelle: SSV

Bild: Das modulare Sensorsystem IGW/IOx bietet unterschiedliche Schnittstellen für Sensorelemente sowie in Richtung Cloud und ERP/MES alle wichtigen Protokolle jeweils in ei-ner Client- und Server-Version; Quelle: SSV

Ein typisches Anwendungsbeispiel wäre das automatische Füllstandsmanagement eines Behälters für gasförmige oder flüssige Betriebsstoffe (Bild). In den Behälter wird ein geeigneter Füllstandssensor integriert und mit der Kommunikationseinheit verbunden. Diese digitalisiert den jeweiligen Füllstand und überträgt in festen Zeitabständen oder beim Erreichen bestimmter Vorgabewerte einen XML-Datensatz direkt an eine MES/ERP/CRM-Software oder an einen dazwischengeschalteten Cloud-Service. Für die Datenübermittlung wird das Mobilfunknetz oder ein Ethernet-basierter Festnetzzugang verwendet. Neben dem Füllstand kann die Sensor-Kommunikationseinheit über weitere Sensoren auch die Qualität des Behälterinhalts überwachen (z.B. pH-Wert, Leitfähigkeit, Temperatur) und sogar eine Leckage erkennen und bei Problemen eine Alarmmeldung verschicken.