Ausführungen von Erdungsanlagen

Wirtschaftlichkeit in Wohngebäuden

13. März 2017

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Ausführungen von Erdungsanlagen sind immer wieder Gegenstand von Praxisanfragen in Fachzeitschriften. Dies unterstreicht einerseits die Bedeutung dieses Themas für Planung und Ausführung von Gebäuden, zeigt aber andererseits auch die Schwierigkeiten bei der Umsetzung normativer Anforderungen. Die beiden als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige tätigen Autoren sehen sich häufig mit diesen Schwierigkeiten bei ihren Abnahmen, aber auch bei Beratungen zur konkreten Ausführung von Erdungsanlagen konfrontiert.

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Kommentare aus der Community (3)

  1. Zu Bild 2: Daß es für das TT-System jetzt Hausanschlußkästen mit einer getrennten Schutzleiterklemme gibt, muß ganz neu sein und ist mir nicht bekannt. Der Fundamenterder wird jetzt angezweifelt und vielleicht aus Kostengründen doch nicht unbedingt gebraucht.

    Teil der technischen Ausstattung eines Hauses ist doch sehr oft eine (Satelliten-)Antenne auf dem Dach. Das gibt der Käufer eines vom Bauträger billig gebauten Hauses im Nachhinein in Auftrag. Er weiß nicht, daß damit erheblicher baulicher Mehraufwand verbunden ist. Somit wird direkt nach Fertigstellung des Hauses die Nachrüstung eines Erders für die Antenne samt Verbindung zur Potentialausgleichsschiene fällig.

    Den Fundamenterder weglassen könnte man eher bei einer perimetergedämmten Bauweise, da dann (derzeit) zusätzlich ein Ringerder gefordert ist. Diesen doppelten Aufwand könnte man, da ja die Potentialsteuerung nicht gebraucht wird, also durchaus streichen.

  2. … wenn man sich im Klaren darüber ist, dass der Eigentümer eines komfortables Wohnhauses für hunderttausende von Euro, das mehr als 50 Jahre halten soll, vermutlich auch ein noch komfortableres, mit allen smarten technischen Finessen und den heute möglichen Einrichtungen zu seiner eigenen Sicherheit ausgestattetes Auto sein Eigen nennt, frage ich mich, warum es nicht möglich sein soll, für einen vergleichsweise geringen Betrag die Vorgaben der DIN 18014 einzuhalten. Das Auto wird schon nach kurzer Zeit Zeit zum Pflegefall, wird ständig gewartet und offiziell auf Sicherheitsmängel geprüft, der normale Fundamenterder muss ein einziges Mal korrekt geplant, die Arbeiten daran von dafür zugelassenen Fachleuten ausgeführt und plausibel und nachvollziehbar dokumentiert werden. Was daran ist so schwer einzuhalten? Es gab doch gute Gründe, weshalb die Fachleute aus den verschiedensten Bereichen der Industrie, dem Handwerk und der Wissenschaft in der Deutschen Komission für Elektrotechnik (DKE) und dem VDE diese Vorgaben so formuliert haben, wie es der letzte gültige Stand der DIN 18014 nun mal vorgibt. Wer kann schon von sich behaupten, dass er bei Berücksichtigung aller relevanten Faktoren – die ihm wahrscheinlich gar nicht bekannt sind – diesem Gremien aus hochkarätigen Fachleuten überlegen zu sein und Teile der Normung einfach nicht umzusetzen. Bei einem modernen Auto ist die Zubehörliste lang und teuer, da wird nicht lange überlegt und schnell sind zigtausende für mehr oder weniger nützliches Beiwerk ausgegeben. Bei einem Gebäude vertraut man darauf, dass die Statik stimmt, die Betongüte nicht nur auf dem Papier steht und es nicht reinregnet, weil z.B. die Dacheindeckung nicht normgerecht vorgenommen wurde. All das soll nicht zufällig richtig sein, sondern geplant für die Lebensdauer eines Bauwerks sicher funktionieren. Noch wichtiger ist die elektrische Sicherheit, die noch weniger nur zufällig gewährleistet sein sollte! Allein deswegen, weil Blitzeinschläge und Potenzialanhebungen relativ selten den Einzelnen treffen und Versicherungen solche Schäden i.d.R. schnell regulieren, kann das nicht der Grund sein, auf die Einhaltung der normativen Vorgaben zu verzichten. Mit dem Glück, dass es einen selbst schon nicht treffen wird und dem Gedanken daran, dass es schon zufällig gut gehen wird, wenn der m.E. wichtigste Teil der elektrischen Anlage nicht normgerecht ausgeführt wurde, ist das so eine Sache, denn welcher Bauherr schläft schon gut, wenn die latente Gefahr besteht, dass seine Kinder, seine Familie und sein Hab und Gut wegen vergleichsweise geringer Beträge in Gefahr sind.

  3. Allein schon die Kapitel-Überschrift „Fragen ohne Antworten“ sowie die nachfolgenden Aussagen der Autoren stellen in meinen Augen eine Unverschämtheit dar. Fakt ist, dass auf die Anfrage des BVS e.V. seitens DIN mehrfach Gesprächsangebote zur Erörterung und Diskussion der z.T. unverständlich formulierten Fragestellungen an den BVS e.V. gerichtet wurden. Zur Vereinfachung wurde als Sitzungsort auch Würzburg, dem Wohnort eines der Autoren, angeboten. DIN wartet bis heute auf die Annahme der Gesprächsangebote seitens BVS e.V


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