Praxisfrage

Einbau Adapterplatten BKE I

Frage gestellt am 29. November 2017

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Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) 2016 und das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)
geben vor, dass bis zum Jahre 2032 alle bestehenden Zähler durch eine moderne Messeinrichtung ersetzt werden müssen.
Nun meine Frage: Bei Turnus-Wechsel kommen bei uns Zähler in eHz Stecktechnik zum Einsatz. Beim Umbau der Zählerplätze von Dreipunkt auf eHZ verwenden wir die Adapterplatten BKE-I (Befestigungs- und Kontaktiereinrichtung). Dadurch haben wir ja einen Eingriff in die Zähleranlage.
Ist dies nach damaligem Regelwerk (Zeitpunkt des errichten der Anlage) überhaupt Normkonform? Die Zähleranlagen sind teilweise über 40Jahre alt.
Können wir als Stadtwerk eine neue Zähleranlage verlangen?
Gerne kann ich ihnen auch noch ein Bild zukommen lassen.
Vielen Dank für ihre Antwort
C. M., Baden-Württemberg

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Kommentare aus der Community (1)

  1. Das MsbG ist ein Gesetz, welches noch taufrisch ist. Die Umsetzungsziele sind zwar definiert, jedoch zeigen die Fristen und Technik schon in der Anfangsphase Startschwierigkeiten.
    Aber es ist ein Gesetz welches durch den MSB umzusetzen sein wird. Im größeren Stil kann dies nur mit der Unterstützung durch das Handwerk erfolgen. Ich halte es zum jetzigen Zeitpunkt grundsätzlich nicht für ratsam derartige „alte Anlagen“ in ein Rolloutszenario einzubeziehen, Grundsätzlich wäre zu fragen ob der Turnuswechsel mit einem Ferrariszähler durchgeführt worden wäre. Geht man davon aus, das die Anlage sich in einem einwandfreien Zustand befindet, dann spricht nichts gegen die Verwendung eines BKE-I-Adapters. Alles andere ist entweder eine Frage der Kosten (siehe hierzu auch MsbG/GDEW) oder des technischen Zustandes der Kundenanlage. Letzteres wurde hier in der Rubrik Praxisprobleme bereits sehr ausgiebig und gut thematisiert.


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