Messe »digital Bau« 2020 in Köln

Treffpunkt für die moderne Baubranche

13. Mai 2019

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Vom 11. bis 13. Februar 2020 wird die Messe Köln zu einem Treffpunkt der Bausoftwarebranche. Die Fachmesse »digital Bau« rückt das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden in den Mittelpunkt. In den Zwischenjahren der Münchner Messe »Bau« soll damit eine wichtige Dialogplattform für Planer, Architekten, Ingenieure, Handwerker und die gesamte Industrie geschaffen werden.

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Die Hallenplanung der »digital Bau« ist an eine digitale Datenbahn angelehnt; Quelle Meplan

Die Hallenplanung der »digital Bau« ist an eine digitale Datenbahn angelehnt; Quelle Meplan

Mit einer dreitägigen Fachmesse schlägt die »digital Bau« die Brücke zwischen Technologie und Industrie. Damit reagieren die Veranstalter, die Messe München und der Bundesverband Bausoftware (BVBS), auf die große Nachfrage nach einer Plattform für digitale Produkte und Lösungen in der Baubranche. Neben namhaften Ausstellern aus der Bausoftware, Bauindustrie sowie der Wirtschaft wird es zudem ein vielseitiges Rahmenprogramm geben.

Rund ein Jahr vor Messebeginn verzeichnet die »digital Bau« bereits erste Erfolge. »Es interessieren sich schon mehr als 100 Aussteller für die neue Messeplattform, die sich aktuell auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern präsentieren. Es freut uns sehr, dass die „digital Bau“ bereits in diesem frühen Stadium so gut angenommen wird», so Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

Digitalisierung als beherrschendes Thema

Einer der ersten Aussteller, das Softwareunternehmen Nevaris, zeigt sich begeistert von dem neuen Messekonzept: »Die Digitalisierung ist das beherrschende Thema der Baubranche. Wer jetzt in smarte Softwarelösungen investiert, stellt sich für die Zukunft sicher auf und bleibt langfristig profitabel. Die vielen Besonderheiten im Baugewerbe bedürfen aber speziell darauf ausgerichteten Anwendungen, deren Anbieter man selten so gebündelt antreffen wird wie auf der „digital Bau“«, so Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware GmbH.

Neben Softwarelösungen wird die Veranstaltung die gesamte Wertschöpfungskette rund um das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden abbilden. Bereits zugesagt haben unter anderem Unternehmen wie Dormakaba (Schließtechnik), Xella (Bau- und Dämmstoffe) oder die Nemetschek Group (Softwarelösungen). Während der drei Messetage werden in der Rheinmetropole rund 12.000 interessierte Fachbesucher aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet.

Virtual Reality und Smart Home

Ebenso innovativ wie das Veranstaltungskonzept ist laut Messe München auch die Aufplanung der Messe. Das Herzstück der Ausstellungsfläche ist ein Boulevard, der durch alle Ausstellungsbereiche führt und an eine digitale Datenbahn erinnern soll. Im Zentrum befindet sich ein Bereich für Virtual Reality, kurz VR. Mithilfe einer entsprechenden VR-Brille werden hier Bauprojekte realitätsnah visualisiert.

Auch das Thema Smart Home findet entlang des Messe-Boulevards Platz. Die Messe zeigt hier unter anderem intelligente Lösungen, die sowohl den Wohnkomfort, die Energieeffizienz als auch die Sicherheit steigern.

Foren und mehrtägiger Kongress

Neben den verschiedenen Ausstellungsbereichen bietet die Messe zudem ein Rahmenprogramm, das unter anderem aus einem Kongress und drei Foren besteht.

Wie sieht das Wohnen und Arbeiten der Zukunft aus? Welche neuen Impulse, Ideen und Ansätze bringt die Digitalisierung mit sich? Was bedeutet der digitale Wandel für das Planen, Bauen und Instandhalten von Gebäuden? Diese und viele weitere Themenschwerpunkte rücken bei den drei Foren in den Mittelpunkt. Das Forenprogramm ist für alle Fachbesucher der »digital Bau« kostenfrei.

Zudem begleitet ein mehrtägiger Kongress die Veranstaltung. Hier wird die Umsetzung konkreter Bauprojekte durch innovative Produkte und Technologien vorgestellt und diskutiert. Ein Highlight für alle interessierten Architekten, Planer und Ingenieure.

Wie auch bereits zur Messe »Bau« 2019 in München gibt es im Rahmen ihres digitalen Ablegers in Köln eine Plattform, die digitale Initiativen der Bauindustrie mit den aktuellen Entwicklungen der Softwarebranche zusammenbringen soll. Hier haben Start-ups die Möglichkeit, ihre Ideen und Konzepte vorzustellen und Kontakte mit Entscheidern, potentiellen Unterstützern und künftigen Kunden zu knüpfen. Die schlagkräftigsten digitalen Ideen und die beste Umsetzung werden von einer unabhängigen Jury prämiert.