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Drei Leistungsklassen für den Wohnungsbau

Zentrale Lüftungsgeräte

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Kennzeichen der SP-Serie bleibt ihr modularer Aufbau, der eine individuelle Konfiguration des Lüftungsgerätes entsprechend der objektspezifischen Anforderungen ermöglicht. Die Basisvarianten enthalten ein kapazitives Bedienteil sowie vier Temperatur- und vier Feuchtefühler – so ist bereits in der Grundausstattung eine Feuchtesteuerung ohne zusätzlichen Aufwand realisierbar. Die optionalen Systemkomponenten wie z. B. der Motor für die vorinstallierten Bypassklappen, ein Vorheizregister, die externen Verschlussklappen zur Gefahrenabwehr oder z. B. zusätzliche VOC- oder Druck-Sensoren werden nach dem Plugg-it-Prinzip durch einfache, werkzeuglose Installation in das Gerät integriert und von der zentralen Elektronik automatisch erkannt. Über einen zusätzlichen 0...10 V-Eingang können z. B. weitere externe Sensoren angeschlossen werden. Durch den Einsatz des sog. ServoFlow-Kits ist die automatische Kalibrierung und Anpassung des Volumenstroms auf das voreingestellte Wunschvolumen sichergestellt. Ein zusätzlicher Drucksensor in Verbindung mit dem ServoFlow-Kit ermöglicht außerdem eine Konstant-Druck-Regelung, welche eine Zonenregulierung erlaubt. Damit kann der Betrieb der Anlage entsprechend der Energieklasse A+ realisiert werden.

Ein optionales Kommunikationsmodul macht die Anbindung an ein BMS-System über Modbus möglich. Da bereits ein Webserver auf der Platine installiert ist, lassen sich die Geräte mit oder ohne WiFi direkt über die IP-Adresse mit PC, Tablets oder Smartphones ansteuern und z. B. auch eine Verbindung mit der S&P-Cloud herstellen. Damit ist nicht nur eine Ferndiagnose möglich, sondern in Zukunft auch die Zuordnung eines Fachbetriebes gegeben, der dann direkt auf Fehlermeldungen reagieren kann, bevor der Nutzer wahrnimmt, das ein Service-Einsatz erforderlich ist. Die Elektronik ist von vorn zugänglich.
Drei vorinstallierte Wochenprogrammen sowie ein weiteres Programm, das in Verbindung mit dem Kommunikationstool frei einstellbar ist, lässt sich die Funktionsweise der Lüftungsgeräte den Lebensgewohnheiten der Nutzer anpassen. Der Energiebedarf des Vorheizregisters wurde gegenüber der vorherigen Gerätegeneration um ca. 50 % reduziert. Der parallele Betrieb einer Feuerstätte ist wegen des ausbalancierten Zu- und Abluftverhältnisses trotzdem möglich. Die geringere Stromaufnahme wirkt sich positiv auf den Energiebilanz-Nachweis aus und entspricht den Vorgaben des Passivhaus Institutes. Um die Geräte an objektspezifische, bauliche  Gegebenheiten anpassen zu können, ist sowohl eine Rechts-/ Linksumschaltung möglich als auch die Erstellung eines Zuluft-Anschlusses nach unten. Bei Verwendung von Drosselklappen kann eine Aufteilung des Luftvolumenstromes zwischen oben und unten erfolgen.

Die einheitszentrale SP-V Serie eignet sich sowohl für den Einsatz im Geschosswohnungsbau als auch in Einfamilienhäusern. Die wandhängenden Geräte stehen in den drei Leistungsklassen 140 m³/h/100 Pa, 250 m³/h/100 Pa und 380 m³/h/125 Pa Nennluftleistung zur Verfügung. Sie können so je nach Größe der Wohneinheit eingesetzt werden. Für die Deckenmontage wird ein spezielles, ebenfalls modular aufgebautes Pluggit Avent SP H1.0 Gerät angeboten, dessen intern geneigter Wärmetauscher eine waagerechte Installation des Gerätes erlaubt und so eine platzsparende Abhängung von nur 250 mm erfordert und den einwandfreien Kondensatablauf gewährleistet. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Gerätevariante ist die platzsparende, auch nachrüstbare Montage des Vorheizregisters innerhalb des Gerätes.
 
www.pluggit.com

Über die Firma
Pluggit GmbH
München
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