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Bildqualität, Ausfallsicherheit, intelligente Analyse

Drei Schlüsselfaktoren für die Videoüberwachung

Grothe_Urmet Videoüberwachung
Eine SD-Karte in der Videoüberwachungskamera speichert Bilder, selbst falls der Rekorder ausgefallen sein sollte
(Bild: Grothe)

Ein Faktor, der häufig im Mittelpunkt steht, ist die Bildqualität. Je mehr Pixel die Videoüberwachungskamera zur Verfügung stellen kann, desto besser ist das Material für die anschließende Analyse. Hier kommt es auf die Pixel pro Meter an, also wie viele Pixel im überwachten Bereich zur Verfügung stehen.

Dieser Faktor wird besonders wichtig, wenn es um die Erkennung von Details wie Gesichter oder Nummernschilder geht. Hohe Bildqualität ist also wichtig für eine detaillierte Überwachung.

Gut aufgelöste Bilder bei Tag können durch Videoüberwachungskameras mit IR-LEDs (Infrarot LEDs) durch eine sehr gute Nachtsicht erweitert werden. Eine zusätzliche Verbesserung der Bildqualität bei Nachtsicht bietet die „Starlight“-Funktion der Urmet-Videoüberwachungskameras der Serie „Neius“. Das bedeutet, dass die Kameras einen größeren Sensor und eine verbesserte Blendenfunktion haben. So kann auch in stark verdunkelten Bereichen ein deutliches und farbiges Bild erzeugt werden.

Videokompression reduziert die Datenmenge

Bei der Planung einer Anlage mit vielen hochwertigen Kameras fallen mit einer hohen Auflösung auch eine große Menge Daten an. Hier sollte besonders auf die Bandbreite und Qualität des Netzwerks geachtet werden. Abhilfe schafft in diesem Fall eine gute Videokompression von Kamera und Videorekorder.

Eine gute Bildqualität führt direkt zum zweiten wichtigen Faktor, der eine zuverlässige Videoüberwachung ausmacht: die Ausfallsicherheit. Denn was nützt eine hohe Auflösung, wenn Sie bei Störfällen verloren geht.

Redundante, unabhängige Festplatten

Um diesen Fall vorzubeugen gibt es unterschiedliche Funktionen an Rekorder und Kamera, auf die geachtet werden sollte. Beispielsweise eine SD-Karte in der Überwachungskamera. Diese speichert weiterhin Bilder, auch wenn der Rekorder ausgefallen sein sollte. Nützlich – und oft unterschätzt – ist das Raid-System für Festplatten, zu Deutsch die „redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“. Bei dieser Ausfallsicherung sorgt ein Festplatten-Verbund für Ersatz, sollte eine Festplatte fehlerhaft oder beschädigt sein.

Ist eine Festplatte ausgefallen, sollte ein direkter „Hot Swap“ möglich sein. Das ist ein Wechsel der Festplatten im laufenden Betrieb. So werden lange Ausfallzeiten oder aufgeschobene Wartungsarbeiten verhindert. Bei diesem Punkt wird klar: Eine lückenlose Überwachung im Videobereich ist absolut Daten-abhängig, weswegen Ausfallsicherheit einer der drei wichtigen Faktoren ist.   

Linienübertretung, Gesichtserkennung, Datenschutz

Sollten beide vorrangegangenen Punkte abgehakt sein, bleibt nach Bildqualität und Ausfallsicherheit noch die intelligente Analyse – sozusagen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Um besonders sensible und relevante Bereiche permanent im Auge behalten zu können, ist die intelligente „Neius“-Software hilfreich. Diese übernimmt mit wichtigen Grundfunktionen wie z.B. Gesichtserkennung, Linienübertretung oder Lost-Object-Funktion für das Erkennen verlassener Gegenstände in einem vordefinierten Bereich eine wichtige Aufgabe und entlastet das Personal. Nach selbst festgelegter Vorgabe überwacht das System mit Netzwerkvideorekordern und unterschiedlichen Kameras eigenständig die Bereiche.

Ein letzter heikler Faktor bleibt der Datenschutz. Bei sensibler Überwachung wie Gesichtserkennung sollten man sich mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz abstimmen und detaillierte Informationen einholen. Zusätzlich unterstützt der Grothe-Außendienst bei der Planung und Inbetriebnahme der Videoüberwachungsanlage.

Über die Firma
GROTHE GmbH
Hennef
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