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Solarteur-Camp Rhein-Neckar

Schulungszentrum für angehende PV-Monteure

Das Solarteur-Camp Rhein-Neckar
Das Solarteur-Camp Rhein-Neckar

Wirsol Roof Solutions ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das seine Mitarbeiter im eigenen Solarteur Camp schult. Die Qualität der Schulungen wird von der K&S Ingenieurpartnerschaft Krug & Schram begleitet. K&S ist seit über 10 Jahren als technischer Sachverständiger im Bereich Solar & Wind tätig und hat mehr als 15 Gigawatt Leistung technisch begleitet. Die Gutachter sichern die Qualität der Schulung und prüfen, ob die erworbenen Kenntnisse den Qualitätsanforderungen entsprechen.

Im Solarteur Camp wird den Schulungsteilnehmern Schritt für Schritt gezeigt, wie die Spezialisten bei der Montage einer Photovoltaikanlage vorgehen: vom korrekten Einschrauben des Dachhakens über die Montage der Schienen als Unterkonstruktion für die PV-Module bis zur fachgerechten Verlegung der Kabel sowie die Messung mithilfe professioneller Messgeräte. Dazu erhalten die Mitarbeiter die Originalpläne, Fahrzeuge, Module und Werkzeuge, die bei Montagen zum Einsatz kommen. Nach einer ersten Einweisung und unter der Aufsicht eines Betreuers dürfen sie dann in Dreier-Teams mit der Montage beginnen. Dabei sind namhafte Hersteller, wie beispielsweise Schletter und PMT im Bereich Unterkonstruktion, Layher im Bereich Gerüstbau sowie ZimmAtec für die Sicherheit beim Arbeiten und HIS als Spezialist für Crimp Werkzeug, im Solarteur Camp für Schulungen vor Ort mit eingebunden.

»Bereits in den ersten zwei Monaten wurden 35 Anwärter zu Monteuren ausgebildet und sind nun einsatzbereit. Andere Montagepartner fragen bereits an, bei uns geschult zu werden«, fasst Johannes Groß, Geschäftsführer von Wirsol Roof Solutions, zusammen.

Möglichkeit für Quereinsteiger

Johannes Groß, Geschäftsführer der Wirsol Aufdach GmbH
Johannes Groß, Geschäftsführer der Wirsol Aufdach GmbH

»Das Besondere an dem Solarteur Camp der PV-Spezialisten ist, dass auch Quereinsteiger schnell und vor allem sicher lernen können, wie eine PV-Montage vorgenommen wird«, erklärt Betriebsleiter Semih Ülker. Die Sicherheit der Mitarbeiter hat dabei die höchste Priorität. Darum wird zuerst das sichere Arbeiten auf Dächern gezeigt. Dazu wird ein Übungsdach in Höhe von zwei bis drei Metern genutzt.

»Die Notwendigkeit von persönlicher Schutzausrüstung wird unseren Monteuren von Beginn an vermittelt. Nur so kann gewährleistet werden, dass unsere Mitarbeiter auf den Dächern sicher arbeiten können«, erläutert der Betriebsleiterkollege Mücahit Demirci. Zudem bauen die angehenden Monteure vor und nach jeder Montage das Gerüst selbst auf und wieder ab.

»Der Ausbau der Photovoltaik ist gerade sehr im Fokus der Politik, die Nachfrage ist riesig und Fachkräfte werden händeringend gesucht. Wir sind daher mit der Handwerkskammer und anderen Bildungspartnern im Gespräch, um zu erörtern, ob es Möglichkeiten gibt, das Solarteur Camp als Einrichtung zu betreiben, die auch anderen zur Verfügung steht und qualifizierende Schulungen anbietet. So könnten wir einen relevanten Beitrag für die Qualität in der Branche leisten«, ergänzt Johannes Groß.

Inzwischen haben der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks BW und der Fachverband für Elektro- und Informationstechnik BW gemeinsam einen Informationsleitfaden erarbeitet, der Innungsfachbetrieben aufzeigen soll, wie gewerkeübergreifende Photovoltaik-Kooperationen in der Praxis idealtypisch umgesetzt werden können.

https://wrs.eco/

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