Auch die Ladeinfrastruktur muss stimmen

Sichere E-Mobilität

25. September 2013

-

Für die Verwirklichung des Zukunftsprojekts Elektromobilität ist der Aufbau einer leistungsfähigen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur von herausragender Bedeutung. Dafür werden qualifizierte Elektrofachkräfte benötigt. In Zusammenarbeit mit dem Fachverband für Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg (FV EIT BW) hat das Elektro Technologie Zentrum Stuttgart (etz) einen Lehrgang zur »Fachkraft für Infrastruktur und Systeme der Elektromobilität« (FISemo) erarbeitet.

Anzeige

Eine fehlerhafte Infrastruktur kann schnell zu Gefahren führen. »Der sichere Betrieb von Elektrofahrzeugen wird u. a. auch über die Kundenakzeptanz entscheiden – sobald irgendwo ein größerer Schaden entsteht, wird die Elektromobilität einen Rückschlag erleiden; das können z. B. Brände am Fahrzeug durch fehlerhaftes Batteriemanagement, aber auch Brände bei Ladevorgängen infolge Überlastung der elektrischen Anlage sein«, bemerkt Thomas Bürkle, Sonderbeauftragter für Elektromobilität im ZVEH und stellvertretender Obermeister der Elektroinnung Stuttgart dazu. »Die Ladeinfrastruktur muss von Laien dauerhaft absolut sicher bedienbar sein. Das setzt voraus, dass die Ladeinfrastruktur von Fachkräften installiert und gewartet wird.« Das Know-How liegt hier nicht im Bereich zwischen Fahrzeug und Ladepunkt, wo alles genormt ist, sondern im Einbinden der Ladestelle in die vorhandene Gebäudeinstallation.

worldofenergy

Quelle: World Of Energy Solutions

Auf der begleitenden Messe zur World of Energy Solutions 2013, dem Verbund der drei Fachevents Battery+Storage, f-cell und e-mobil BW Technologietag, gibt es am Stand des FV EIT BW weitere Informationen zu FISemo.

Auch am e-mobil Technologietag am 2. Oktober 2013 wird das Handwerk in zwei wichtigen Sessions sichtbar sein. Session »J3 – e-mobil BW« hat den Schwerpunkt »After Sales und Sicherheit«.

Session »J4 – e-mobil BW – Perspektiven für das Elektrohandwerk« wird von Vertretern des E-Handwerks gestaltet. Unter der Moderation von Andreas Bek, dem Hauptgeschäftsführers des FV EIT BW, spricht zunächst Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands, über »Perspektiven der Elektromobilität für das Elektro- und Informationstechnische Handwerk«. In weiteren Vorträgen referieren Jörg Veit vom etz Stuttgart über die Erschließung des Zukunftsmarkt Elektromobilität durch das Elektro- und IT-Handwerk und Burkhard Schulze vom ZVEH über die »Normgerechte Errichtung von Ladeinfrastruktur« vor.

Weitere Informationen zum Programm und das Anmeldeformular gibt es unter www.e-mobilbw.de/technologietag.