Übergabe der Verbändeerklärung an BMWi

Vernetztes Wohnen + Mobiles Leben

10. März 2014

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Auf der Computermesse CeBIT in Hannover haben zwölf Branchenverbände, darunter ZVEH, ZVEI, BITKOM, GdW und VDE, eine gemeinsame Erklärung zur intelligenten Heimvernetzung vorgestellt. Diese Initiative hat einen hohen Stellenwert für den Smart Home Leitmarkt Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des BMWi.

Die Gemeinsame Erklärung der 12 Verbände zum Smart Home

Die Gemeinsame Erklärung der 12 Verbände zum Smart Home

In der vom Arbeitskreis Runder Tisch des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) initiierten Erklärung »Vernetztes Wohnen + Mobiles Leben« bekräftigen die Verbände ihre Absicht, »Deutschland zum Leitmarkt für Smart Home zu machen«. Innovative Technologien im Bereich der intelligenten Heimvernetzung und deren Umsetzung in Industrie, Handel und Handwerk sollten vorangetrieben werden. Gleichzeitig soll mit Smart Home auch ein wirksamer Beitrag zur erfolgreichen Gestaltung der Energiewende geleistet werden.

Zu Erreichung dieses Ziels werden unter anderem folgende grundlegende Punkte genannt:

  • Offene Smart Home Standards und Plattformen für Entwickler, neue und etablierte Hersteller sowie Startups: Ein zukünftiges Smart Home Konzept sollte möglichst ein offenes und auf allgemein akzeptierten Normen aufbauendes Vernetzungskonzept erlauben. Das System sollte die große Vielzahl bereits bestehender Systeme und Kommunikationsstandards integrieren können und auch in der Lage sein, moderne heutige und künftige All-IP basierte Systeme einzubetten.
    Dafür bedürfe es der Entwicklung, Implementierung und Standardisierungen von ausgewählten Anwendungsfällen und Grundlogiken und darauf aufbauend der Entwicklung und Verabschiedung eines durchgängigen Normungskonzeptes
  • Konformitätsbewertung: Für die Sicherstellung marktgerechter Produkte und Systeme sollte eine Konformitätsbewertung zumindest in Eigenverantwortung vorgenommen werden.
  • Labeling: Kunden sollten sich beim Kauf von intelligenten Heimvernetzungsprodukten informieren können, welche Funktionalitäten und Interoperabilitäten diese aufweisen.
  • Kooperation bei Messen und Veranstaltungen zur Förderung des Themas intelligenten Heimvernetzung fördern.
  • Qualifizierung: Weiterbildung für Fachpersonal im Handwerk und Handel, aber auch für Ingenieure, Fachplaner und Architekten. Die Entwicklung marktgerechter Schulungskonzepte wird unterstützt.
  • Forschung und Entwicklung: Neue Potenziale der intelligenten Heimvernetzung sollen mittels FuE-Vorhaben erschlossen werden.
  • Erschließung internationaler Märkte: die nationalen Techniken und Konzepte der intelligenten Heimvernetzung sollen auch international eingebracht werden.

Die gemeinsame Verbändeerklärung wurde am Vormittag des 10. Märzes an Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, auf dem CeBIT-Messegelände in Hannover übergeben.

http://www.vde.com