Einsparpotentiale durch moderne Elektroinstallation

Neue Infobroschüre zu Energieeffizienz

25. März 2014

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In Deutschland existieren etwa 20 Millionen Wohnungen und Häuser, in denen die elektrische Anlage nicht dem heutigen Standard und den Bedürfnissen der Bewohner entspricht. Die unabhängige Initiative Elektro+ rät daher allen Immobilienbesitzern und Modernisierern sich auch mit dem Thema »Energieeffizienz durch gute Elektroinstallation« auseinanderzusetzen. Die Initiative hat dazu eine gleichnamige Broschüre veröffentlicht, die auch dem Fachhandwerk als übersichtliche Informationsquelle dienen soll.

Die neue Broschüre zum Thema »Energieeffizienz durch gute Elektroinstallation«

Die neue Broschüre zum Thema »Energieeffizienz durch gute Elektroinstallation«; Bildquelle: Elektro+

»Nicht jedem ist bewusst, dass die elektrische Anlage die Basis für einen energieeffizienten Betriebs des Gebäudes ist«, betont Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.  Die Broschüre beschreibt, wie der erforderliche Mindeststandard aussieht, erläutert die Bedeutung der Luftdichtheit des Gebäudes für ein Höchstmaß an Energieeffizienz und erklärt, welchen Anteil Beleuchtung, Heizung und Elektrogeräte am Stromverbrauch haben. Darüber hinaus werden wirksame Maßnahmen genannt, um den Energiebedarf langfristig zu senken.

Weiterhin gibt die Broschüre einen Ausblick, welche Möglichkeiten die nahe Zukunft in Sachen Effizienz bringt und welche Rolle das sogenannte »Smart Grid« dabei spielt. Unter www.elektro-plus.com steht die Broschüre ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Automatisierter Beleuchtung

Der Einsatz von Bewegungsmeldern spart Licht und Energie

Der Einsatz von Bewegungsmeldern spart Licht und Energie

Bereits kleine Maßnahmen bergen großes Energiespar-Potential, so beispielsweise der Einsatz von Bewegungs- und Präsenzmeldern. Diese sorgen für Licht, aber nur wenn es wirklich gebraucht wird. Diese Vorrichtungen reagieren durch Ultraschall auf Bewegung oder mit Infrarot auf die Körperwärme. Sie registrieren außerdem die Umgebungshelligkeit: Gibt es noch ausreichend Tageslicht, bleibt das elektrische Licht aus. Konsequent an zentralen Stellen in Haus und Wohnung eingesetzt, können auf diesem Weg die Kosten für Beleuchtungsenergie um bis zu 25 % gesenkt werden.

Heizkosten dauerhaft senken

Im Winter sollten die Rollläden mit der Dämmerung und vor dem Kälteeinbruch herunterfahren – im Sommer bei zu starker Sonneneinstrahlung. Das spart Energie und bringt angenehme Temperaturen. Da man nicht immer zur entsprechenden Zeit zuhause sein kann, helfen automatische Steuerungen. Jalousien, Rollläden und Markisen funktionieren dank modernen Technik selbsttätig.

Die moderne Technik reguliert außerdem die Heizung automatisch, wenn ein Fenster geöffnet oder gekippt wird.

Intelligente Vernetzung zum Smart Home

Intelligente Gebäudesteueuurng Gira-Steuer-Display

Intelligente Gebäudesteueuurng Gira-Steuer-Display

Am meisten Energie spart der Gewerke übergreifende Zusammenschluss von allen elektrischen Anwendungen zu einem automatisierten »Smart Home«. Durch eine umfangreiche Gebäudesystemtechnik lassen sich die Energiekosten um bis zu 30 % senken. Die Vernetzung und das Zusammenspiel aus Sensoren und Aktoren ermöglichen zahlreiche automatische Abläufe in und um das Wohngebäude. Unter anderem agieren Heizung oder Klimaanlage dann mit Hilfe von Zeit- und Temperatursensoren mit den Jalousien und Rollläden. Zusätzlich können auch komplexe Szenarien für bestimmte Situationen programmiert werden. So lassen sich beispielsweise durch einen zentralen Schalter beim Verlassen des Hauses die komplette Beleuchtung, die Audio- und HiFi-Geräte sowie die Kaffeemaschine und andere Haushaltsgeräte gleichzeitig ausschalten.

Weitere Informationen finden sich unter www.elektro-plus.com.