Entspannte Fahrt in den Urlaub

Rückenbelastung bei Autoreisen reduzieren

15. Juli 2014

-

Vor der anstehenden Urlaubssaison gibt die BG ETEM Tipps für eine entspannte Fahrt in den Urlaub. Vor allem lange Autofahrten können zur Belastung für den Rücken werden. Die Präventionskampagne »Denk an mich. Dein Rücken« erläutert, worauf Fahrerinnen und Fahrer bei der Einstellung des Autositzes achten sollten und wie sie ihren Rücken entlasten können.

Langes Sitzen bedeutet eine einseitige Belastung fuer den Ruecken. Das kann zu Verspannungen, Schmerzen und Muedigkeit fuehren. Wichtig sind deshalb vor allem regelmaessige Bewegungspausen bei einer langen Autoreise. Ein kleiner Spaziergang oder einige Lockerungsuebungen steigern Wohlbefinden und Leistungsfaehigkeit fuer den weiteren Weg.

Langes Sitzen bedeutet eine einseitige Belastung fuer den Ruecken. Wichtig sind deshalb vor allem regelmäßge Bewegungspausen mit Lockerungsübungen bei einer langen Autoreise.

Langes Sitzen bedeutet eine einseitige Belastung für den Rücken. Das kann zu Verspannungen, Schmerzen und Müdigkeit führen. Wichtig sind deshalb vor allem regelmäßige Bewegungspausen bei einer langen Autoreise. Auch während der Fahrt empfiehlt es sich, die Sitzhaltung hin und wieder leicht zu verändern. Ziel ist es, verschiedene Muskelgruppen anzusprechen und so einer einseitigen Belastung vorzubeugen.

Aber wie findet man die richtige Sitzhaltung? Anzustreben ist eine leicht zurückgelehnte, entspannte Haltung mit offenen Sitzwinkeln – also größer als 90 Grad – in Hüfte und Kniegelenk. »Krummes Sitzen führt zu einer stärkeren Belastung der Muskulatur und des Halteapparates im Rücken und damit zu schnellerer Ermüdung und Schmerzen«, sagt Dr. Jörg Hedtmann, Mediziner und Präventionsleiter bei der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft. Er rät deshalb, sich Zeit für die Einstellung des Autositzes zu nehmen. Hedtmann: »Entscheidend ist, dass alle wichtigen Bedienelemente des Fahrzeugs leicht zu erreichen sind.«

Richtige Einstellung des Fahrersitzes

Bei der Einstellung des Sitzes stehen vier Funktionen im Vordergrund: Sitzhöhe, Sitzlänge, Sitzflächenneigung und Rückenlehne. An folgenden Grundregeln können Fahrer sich bei der individuellen Einrichtung orientieren:

  • Die Pedale müssen bei bequem aufliegenden Oberschenkeln gut erreichbar sein. Der Fuß sollte beim Betätigen auf der gesamten Pedalfläche aufstehen
  • Der Abstand der Vorderkante der Sitzfläche zur Kniekehle sollte etwa eine halbe Handbreite betragen. Die Knie sollten in einem Winkel von 110 bis 120 Grad stehen.
  • Die Sitzfläche sollte leicht nach hinten abfallen.
  • Der Rücken sollte ganz an der Lehne anliegen bei leicht zurückgelehntem Körper.

Die Präventionskampagne »Denk an mich. Dein Rücken« wird von den Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und der Knappschaft getragen. Gemeinsames Ziel ist die Verringerung von Rückenbelastungen.

Weitere Informationen findne sich unter www.bgetem.de

 

Mehr zum Thema: ,