Nimbus unterstützte Team der FH Frankfurt am Main

Erfolgreich beim Solardecathlon

6. August 2014

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Der Leuchtenhersteller Nimbus hat sich als Partner beim internationalen studentischen Wettbewerb Solar Decathlon Europe engagiert. Das Stuttgarter Unternehmen erarbeitete zusammen mit dem Team OnTop von der Fachhochschule Frankfurt am Main das Beleuchtungskonzept für deren Plusenergiehaus. In der Kategorie »Social Housing« belegten sie damit den ersten Platz.

Das Team von On Top vor dem Plusenergiehaus

Das Team von On Top vor dem Plusenergiehaus; (Foto: Team OnTop/Frankfurt University of Applied Sciences/Ohlenschläger)

Beim Solar Decathlon Europe geht es darum, das beste energieautarke Solarhaus zu entwickeln. Bewertet werden dabei nur funktionstüchtige und komplett eingerichtete Häuser im Maßstab 1:1. Studentische Teams von Hochschulen auf der ganzen Welt beteiligen sich alle vier Jahre an dem Wettbewerb.

Die Teams investieren mindestens zwei Studienjahre in das Projekt. Soviel Zeit verstreicht für Bewerbung, Konzeptentwicklung, Detailplanung, Sponsorensuche und Transportorganisation. »Der Solar Decathlon ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine persönliche Herausforderung für alle Teilnehmer«, erklärt Sebastian Fiedler, Professor im Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik an der Fachhochschule Frankfurt am Main. »Schon allein die Teilnahme ist ein beachtlicher Erfolg.«

Das Finale ist eine zweiwöchige Ausstellung, bei der alle Solarhäuser für die Öffentlichkeit zugänglich sind. 20 Mannschaften haben sich in diesem Jahr für die Endausscheidung im französischen Versailles qualifiziert, darunter das Team OnTop von der Fachhochschule Frankfurt am Main.

Intelligente Nachverdichtung durch Plusenergiehaus

Das Plusenergiehaus OnTop erzeugt mehr Solarenergie als es selbst benötigt und lässt sich auf bereits bestehende Gebäude aufsetzen. (Rendering: Team OnTop/Frankfurt University of Applied Sciences)

Das Plusenergiehaus OnTop erzeugt mehr Solarenergie als es selbst benötigt und lässt sich auf bereits bestehende Gebäude aufsetzen (Rendering: Team OnTop/Frankfurt University of Applied Sciences)

Das Frankfurter Team war mit einem rund 100 Quadratmeter großen Plusenergiehaus ins Rennen gegangen, das mehr Solarenergie erzeugt als es selbst benötigt und sich auf bereits bestehende Gebäude aufsetzen lässt. In Frankfurt spielt die sogenannte Nachverdichtung bei der Energiewende eine Schlüsselrolle: Stadtbrachen und die freien Dachflächen zahlreicher Wohnkomplexe aus der Mitte des 20. Jahrhunderts sollen nachträglich bebaut werden.

Geschieht diese Nachverdichtung mit Plusenergiehäusern, könnten diese die Altbauten in ihrer Nachbarschaft mit der überschüssigen Solarenergie versorgen. Außerdem könnte dieser Ansatz den Flächenfraß wachsender Metropolen mindern. »Das Team OnTop greift mit seinem zukunftsweisenden Konzept ein wichtiges Thema des aktuellen Architekturdiskurses auf«, bemerkt Dietrich F. Brennenstuhl, Gründer und Geschäftsführer der Nimbus Group.

Zusammen mit den Stuttgarter Leuchtenhersteller wollten die Studierenden ihr Beleuchtungskonzept optimieren. Nimbus ist spezialisiert auf hocheffizienten LED-Lösungen und hat schon 2010 studentische Teams von der Hochschule Rosenheim und der Bergischen Universität Wuppertal beim Solar Decathlon unterstützt.

Auch vielfältige Erfahrungen mit Plusenergiehäusern kann Nimbus vorweisen: 2011 stattete das Unternehmen etwa das Effizienzhaus Plus in Berlin mit seinen LED-Leuchten aus.

Zusammenspiel von Kunst- und Tageslicht

Das Treppenhaus  wird durch leuchtet die extrem flache Wandaufbauleuchte ZEN ON bodennah die Treppenstufen aus. (Foto: Team OnTop/Frankfurt University of Applied Sciences/Blome)

Das Treppenhaus wird durch die flache Wandaufbauleuchte Zen Onausgeleuchtet (Foto: Team OnTop/Frankfurt University of Applied Sciences/Blome)

In einer intensiven Planungsphase erarbeitete das Team OnTop zusammen mit Nimbus ein Beleuchtungskonzept, dass ein Zusammenspiel von Kunst- und Tageslicht vorsieht: Gläserne Türen leiten das Sonnenlicht bis weit ins Innere; gleichzeitig reflektieren die Oberflächen Licht und hellen die Räume so zusätzlich auf.

Ergänzend kommt die verschiedene Modelle der LED-Leuchten für den Wohnbereich von Nimbus zum Einsatz: Deckenleuchten aus der Modul-Q-Serie dienen der Allgemeinaufhellung und das Modell Roxxane kommt in verschiedenen Ausführungen als Schreibtisch-, Lese-, und Nachttischleuchte zum Einsatz. Die Pendelleuchte L 120 erhellt im Erdgeschoss den Esstisch. Auf dem Weg zum Wohnzimmer leuchtet die extrem flache Wandaufbauleuchte Zen On bodennah die Treppenstufen aus. Zusätzliche Lichtstimmungen erzeugen die Wandleuchten aus der Air Maxx Familie. Zwei Whisky Pur Außenleuchten erhellen die Terrasse.

Sieger in der Kategorie »Social Housing«

Die vielfältige LED-Beleuchtung von Nimbus schafft eine behagliche Raumatmosphäre. Gleichzeitig verbrauchen die rund 30 Nimbus LED-Leuchten zusammen bloß etwas über 300 Watt – und das auch nur dann, wenn alle Leuchten gleichzeitig und ungedimmt angeschaltet sind.

In der Gesamtwertung belegt das Team OnTop schließlich den siebten Platz. In der Kategorie »Social Housing« erzielte es sogar den ersten Preis. In dieser Wettkampfdisziplin prüft die Jury unter anderem die Benutzerfreundlichkeit der Beleuchtung. »Das Haus hat nicht nur seine Funktionstüchtigkeit unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, dass es mit sehr niedrigem Energieverbrauch einen sehr hohen Komfort bieten kann«, zog Professor Fiedler ein zufriedenes Fazit.

www.nimbus-group.com