Stoßlüftung statt Kipplüftung

Tipps zum richtigen Lüften

23. September 2014

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Der Herbst bringt noch einmal angenehm warme Temperaturen mit sich. Nach Sonnenuntergang fallen die Temperaturen aber auch schnell wieder in Richtung Gefrierpunkt. Das Fenster jetzt die ganze Nacht zu kippen, wäre Energieverschwendung. Die Initiative Wärme+ erläutert, worauf man beim Fensterlüften in der Übergangszeit und im Winter achten sollte.

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Lüftungsgitter von Dimplex zur dezentralen Lüftung

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Durchgängiges Lüften über gekippte Fenster ist ineffizient, denn es bringt wenig Luftaustausch und es geht viel Wärme verloren. Zudem kühlt das Mauerwerk aus, wodurch es zu Schimmelpilzbefall kommen kann. Wesentlich effektiver ist regelmäßiges Stoßlüften – möglichst durch das Öffnen gegenüberliegender Fenster für mindestens fünf Minuten. Dies genügt, um die gesamte Raumluft auszutauschen.

Beim Lüften sollten die Heizkörper immer heruntergeregelt werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.

Die Wohnräume sollten gleichmäßig beheizt werden und sich möglichst nicht auf weniger als 20 °C abkühlen. Denn kalte Luft kann die Feuchtigkeit nicht so gut aufnehmen, so dass sich schnell Tauwasser an den Fenstern und Außenwänden bilden kann. Warme Luft hingegen nimmt die Feuchtigkeit besser auf und transportiert sie dann bei der Stoßlüftung ins Freie.

Der optimale Bereich der Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen liegt zwischen 40 bis 60 %. Sie lässt sich jedoch meist nur unzureichend einschätzen, ein Hygrometer liefert hier sichere Werte.

zentrale Lüftungsanlge von Vaillant

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Die Türen von nicht beheizten Räumen wie etwa dem Arbeits- oder dem ungenutzten Gästezimmer sollten stets geschlossen bleiben. Durch offene Türen gelangt zwar wärmere, aber auch wesentlich feuchtere Luft aus geheizten Wohnräumen in das kalte Zimmer. Kühlt die warme Luft dann ab, kann die Feuchtigkeit in die Wände ziehen und es bildet sich Schimmel.

Besonders im Schlafzimmer ist Lüften wichtig: Aus lufthygienischen Gründen sollte hier eigentlich alle zwei Stunden das gesamte Luftvolumen ausgewechselt werden, um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu gewährleisten. Dafür wäre jeweils eine mindestens fünfminütige Querlüftung nötig. Da das nachts manuell nicht möglich ist, empfiehlt die Wärme+ den Luftaustausch mit einer Wohnungslüftungsanlage zu regeln. Für die einfache Nachrüstung in einzelnen Räumen eignen sich dezentrale Geräte mit Wärmerückgewinnung.

Weitere Informationen finden sich unter www.waerme-plus.de.

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