Offizieller Start ins Internationale Jahr des Lichts

Elektrisches Licht hilft Leben retten

21. Januar 2015

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Die Vereinten Nationen haben 2015 zum »Internationale Jahr des Lichtes« (IYOL) ausgerufen. Zu diesem Anlass weist das Beleuchtungsunternehmen Philips darauf hin, dass immer noch Millionen von Menschen unnötig sterben müssen, weil sie kein elektrisches Licht nutzen können.

Foto: Philips

Foto: Philips

Nach Angaben des Unternehmens sind heute noch mehr als 1,3 Milliarden Menschen, das ist ein Fünftel der Menschheit von dem Mangel betroffen, weil sie ohne Zugang zur Stromversorgung über keine oder nur eine mangelhafte Beleuchtung verfügen. Die meisten der Betroffenen behelfen sich mit Petroleumlampen oder Kerzen, um ihr Heim oder ihren Arbeitsplatz zu beleuchten. Doch derart primitive Lichtquellen fordern jedes Jahr 1,5 Millionen Todesopfer, entweder durch Atemwegserkrankungen oder Feuer. Das sind etwa ebenso viele Menschen, wie jedes Jahr Krankheiten zum Opfer fallen, die im Zusammenhang mit HIV stehen.

Mit der weltweiten IYOL-Initiative bringt die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) verschiedene Interessenvertreter in einer großen Arbeitsgruppe zusammen. Darunter befinden sich wissenschaftliche Organisationen und Vereinigungen, Bildungseinrichtungen, Technologieplattformen, NGOs sowie Partner aus der Privatwirtschaft. Im Jahr 2015 werden sie die Bedeutung von Licht für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den Vordergrund rücken.

Der Mangel an elektrischer Beleuchtung betrifft große Teile Afrikas, Asiens und Südamerikas. So haben beispielsweise im Südsudan gerade einmal 1,5 % der Bevölkerung Zugang zu elektrischem Licht. In vielen Entwicklungsländern ist es aufgrund der geografischen und finanziellen Voraussetzungen nicht möglich, Hunderte abgelegene Siedlungen an ein Stromnetz anzuschließen. Mithilfe von Solar- und LED-Technologie kann elektrisches Licht jedoch zu einem Bruchteil der Betriebskosten von Petroleumleuchten ohne Gefahren für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt und ohne größere Investitionen in eine Infrastruktur, erzeugt werden.

Infografik von Philips: Wie wirkt sich der Mangel an elektrischer Beleuchtung auf ein Fünftel der Weltbevölkerung aus.

Infografik von Philips: Wie wirkt sich der Mangel an elektrischer Beleuchtung auf ein Fünftel der Weltbevölkerung aus.

»Menschliches Leid in diesem Umfang ist im 21. Jahrhundert inakzeptabel«, erklärt Eric Rondolat, CEO Philips Lighting. »Solarbetriebene LED-Beleuchtung kann ländlichen Gemeinden ganz neue Möglichkeiten erschließen und Millionen von Leben retten.« Er rufe alle Politiker dazu auf, zusammenzustehen und sich gemeinsam dazu zu verpflichten, dem Mangel an elektrischem Licht bis zum Jahr 2030 ein Ende zu setzen.

Rondolat verweist zudem auf einen wirtschaftlichen Aspekt: »Licht ist eine notwendige Voraussetzung für Wohlstand. Wenn wir 1,3 Milliarden Menschen vom Mangel an elektrischer Beleuchtung befreien, ermöglichen wir nicht nur ihnen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Weiterentwicklung, sondern stimulieren auch das weltweite BIP-Wachstum.«

Screenshot aus dem Video »Philips Gift of Light Project - Solar LED Lighting for the Democratic Republic of Congo«

Screenshot aus dem Video »Philips Gift of Light Project – Solar LED Lighting for the Democratic Republic of Congo«

Eine solarbetriebene LED-Leuchte bezieht ihre Energie aus der Sonne und erfüllt bei einmaligen Kosten zwischen 10 und 20 Dollar einen Raum dauerhaft mit sauberem, elektrischem Licht. Im Vergleich dazu verbraucht eine Petroleumleuchte pro Jahr Brennstoff im Wert von etwa 50 Dollar. Im größeren Umfang können energieeffiziente LED-Leuchten in Kombination mit Solarmodulen eingesetzt werden, um öffentliche Plätze nachhaltig zu beleuchten und ein Gemeindeleben auch ohne Tageslicht zulassen. Diese sogenannten Community Light Centers (CLCs) ermöglichen den Betrieb von Gesundheitseinrichtungen und Geschäften genauso wie Sportveranstaltungen und andere soziale Aktivitäten auch nach Sonnenuntergang. Philips errichtet aktuell 100 CLCs in zwölf afrikanischen Ländern, in denen insgesamt 500 Millionen Menschen keinen Zugang zu elektrischem Licht haben.

Mit dem Projekt »Gift of Light« hilft Philips Gemeinden in der Demokratischen Republik Kongo. Weitere Informationen dazu finden sich im folgenden Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=44fKNyIu0hQ&feature=youtu.be

www.philips.de