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Intelligente Licht- und Heizungssteuerung

Digital vernetzte Kirchen

Lichtsteuerung in der Kirche in Kollerschlag
Lichtsteuerung in der Kirche in Kollerschlag
Die Priester in einer berühmten Kathedrale Europas machen es genauso wie Pfarrer Laurenz Neumüller in der Pfarrkirche von Kollerschlag: Er kann die Stimmung im Kirchenschiff per Schalter oder Funkfernbedienung von einem andächtigen zart-lila Setting in ein frohlockendes creme-weiß verwandeln. Pfarrer Laurenz Neumüller: »In der Kirche spielen Stimmungen eine wichtige Rolle: Das digitale Spektrallicht versetzt mich in die Lage, neben der Musik sogar farbliche Stimmungsbotschaften zu setzen, die die Gefühle und Inhalte meines Gottesdienst vertiefen. Zum Wort, zur Stille, zur Musik hilft die neue Wahlvielfalt beim Licht. Vielen fällt Beten ja auch bei Kerzenlicht leichter als im Neonlicht.« Mit einem Fingertippen lassen sich wechselnden Licht-Szenarien einzelne Bereiche im Kirchenschiff ganz eigen gestalten: Smart Home-Lichtsteuerung lässt das Taufbecken sogar abends oder an wolkigen Tagen wie mit kräftigem Tageslicht ausstrahlen - und gibt dem Zeremoniell ungeahnte Flexibilität.

Die Kirche im dritten Jahrtausend

Lichtsteuerung mittels Smartphone
Lichtsteuerung mittels Smartphone
Licht ist aber nur eine Facette im Smart Home-Spektrum für Kirchen. In der Pfarrkirche von Kollerschlag wird die Heizung inzwischen intelligent über einen zentralen, hauseigenen Miniserver gesteuert. Er hält nicht nur die Temperatur auf einem idealen Niveau von 14° C, sondern dadurch auch – mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet – Skulpturen und Altar trocken.

Das gilt für regnerische Tage genauso wie für hohe Luftfeuchtigkeit durch Abatmung bei vollen Messen. Ab 65 % Luftfeuchtigkeit öffnen sich zudem automatisch die Fenster. Aber nur dann, wenn draußen die Luftfeuchtigkeit geringer ist. Und: Die Sensorik wirft die Heizung auch bei unberechenbaren Frosteinbrüchen an und schützt Leitungen vor Blitzfrost.

Gleichzeitig werden in der intelligenten Kirche einfach Energiekosten gespart, da Licht außerhalb der Messen nur noch dort brennt, wo es auch benötigt wird. Danach schaltet es sich selbständig ab. Auch, dass während einer laufenden Beichte ein roter Schimmer leuchtet. Grünes Licht deutet »smart« das Erwarten des nächsten Beichtenden an. Nachts, automatisch auf Alarmmodus geschaltet, fungieren die Bewegungsmelder als Alarmanlage. Verschafft sich jemand unerlaubt Zutritt in die Sakristei oder andere Bereiche, blinkt die gesamte Kirchenbeleuchtung bedrohlich rot, die Audioanlage geht auf volle Lautstärke und schlägt Einbrecher so in die Flucht. Gleichzeitig erhält Pfarrer Neumüller auch noch ein Anruf auf seinem Handy.

Alle Licht, Audio, Heizungs- und Alarm-Komponenten sind intelligent mit einander vernetzt, per Kabel oder Funk integriert. Die Gesamtsteuerung über einen hausinternen Miniserver ist das spezifische Merkmal des Smart Home-Unternehmens Loxone, das so den autarken, vollautomatischen Betrieb auch ohne Cloud-Anbindung gewährleistet.

»Alle Smart Home Lösungen für das eigene Zuhause lassen sich auch in Gotteshäusern realisieren und machen eine Kirche damit zur Smart Church«, bemerkt der CEO von Loxone Martin Öller.

www.loxone.com
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Autorenbild
Claudia Egginger

Kommunikation und Marketing Loxone

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