Unnötiges Repeating vermeiden

Intelligentes Weiterleiten von Funk-Signalen

14. April 2016

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Das bidirektionalen commeo-System von Selve vermeidet durch intelligente Repeating-Funktionen unnötigen Funksignale. Um eine hohe Reichweite zu gewährleisten, wird auf die gezielte Weiterleitung von Funksignalen gesetzt. Die Signale werden nach der Messung von commeo-Motoren nur im Bedarfsfall weitergesendet – in wenigen Millisekunden, für den Anwender völlig unbemerkt.

In klassischen Standard-Einfamilienhäusern ist ein Repeating, also die Wiederholung von Funksignalen, beim commeo-Funksystem üblicherweise nicht erforderlich. Denn die neuen bidirektionalen Funkprodukte von Selve decken Reichweiten von bis zu 30 Meter in Gebäuden problemlos ab. In größeren Gebäuden – etwa wo über mehrere Decken und Wände hinweg gefunkt werden soll – macht sich indes die automatische Repeating-Funktion bezahlt: Sie sorgt dafür, dass commeo-Antriebe das Funksignal gezielt weiterleiten. Statt permanent alle Signale zu wiederholen, wird auf die intelligente Lösung des Repeatings gesetzt.

Bild 1:

Bild 1: Antrieb 6 wird über intelligentes Repeating angefunkt

»Das sorgt dafür, dass der Funkverkehr in einem Gebäude auf ein Minimum beschränkt wird und trotzdem eine hohe Reichweite und Betriebssicherheit gewährleitstet ist«, hebt Produktmanager Stefan Backenecker hervor. So greift bei Reichweitenproblemen bei commeo das automatische Repeating. Signale werden dabei bis zu zweimal von Antrieben oder anderen Empfängern weitergeleitet. Dadurch wird ermöglicht, dass bidirektionale Empfänger, die außerhalb der direkten Funkreichweite liegen, die Funkbefehle erhalten und ausführen sowie die Rückmeldung geben, ob etwa wie gewünscht alle Rollläden geschlossen sind.

Bild 1 verdeutlicht, wie das konkret abläuft. Die Grafik zeigt, dass von einem Funkhandsender aus ein Signal an Antrieb 6 geschickt werden soll. Dieser liegt jedoch außerhalb der direkten Funkreichweite. Die Antriebe 1 bis 5 empfangen indes das Funksignal und messen, ob ihr Empfangspegel unter einem gewissen Grenzwert (hier beispielsweise kleiner als 40 %) liegt. Bei den Antrieben 4 und 5 ist dies der Fall, nur diese zwei Antriebe leiten automatisch das Funksignal weiter. Damit wird Antrieb 6 über das intelligente Repeating angefunkt: Und führt den entsprechenden Befehl aus.

Bild 2: Antrieb 6 schickt Rückantwort an

Bild 2: Antrieb 6 schickt Rückantwort an Antrieb 4

Wie die Rückmeldung nun innerhalb kürzester Zeit abläuft, wird mittels Bild 2 erläutert. Antrieb 6 hat vorher das Funksignal über mehrere Wege empfangen und automatisch analysiert, welcher Empfangsweg der beste war: Dies war hier über Antrieb 4 der Fall. Nur an diesen einzigen Antrieb schickt Antrieb 6 seine Rückantwort zur Weiterleitung. Antrieb 4 leitet das Signal direkt weiter an den Funkhandsender. Der Sender empfängt das Funksignal über einmaliges Repeating: Die grüne LED leuchtet zur Bestätigung.

»Diese beispielhafte Darstellung veranschaulicht deutlich, worin die wesentlichen Pluspunkte unseres intelligenten Repeatings liegen«, betont Produktmanager.

Denn die automatische Repeatingfunktion werde nur nach vorheriger Messung durch die Empfänger, also Antriebe, bei Bedarf aktiv und sorge zuverlässig dafür, dass alle Befehle sowie Rückmeldungen sicher ankommen. Über ein zweimaliges Repeating werden somit – rein rechnerisch – innerhalb eines Gebäudes Distanzen von bis zu 90 Meter erreicht.

Zudem macht es beim Repeating keinen Unterschied, ob vom Sender nur ein Einzelsignal an einen bestimmten Antrieb oder ein Gruppensignal an alle Antriebe geschickt wird. Das Weiterleiten des Signals erfolgt innerhalb weniger Millisekunden, so dass auch bei einer Gruppensteuerung für den Betrachter alle Antriebe gleichzeitig fahren.

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