Präventionspreis der BG ETEM

Auszeichnung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

9. November 2016

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Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hat am 8. November im Kölner Schokoladenmuseum sechs mittelständische Unternehmen mit dem Präventionspreis ausgezeichnet.

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Das Firmengebäude der EAB - G. Sandow GmbH

Das Firmengebäude der EAB – G. Sandow GmbH

Der Preis wird seit 2008 alle zwei Jahre für vorbildliche Leistungen auf den Gebieten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verliehen. In jeder der sechs bei der BG ETEM versicherten Branchen wird jeweils ein 5.000 Euro dotierter Branchenpreis vergeben.

Ausgezeichnet wurden sowohl technische Lösungen wie auch Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Zwei der ausgezeichneten Unternehmen sind in Nordrhein-Westfalen beheimatet, zwei in Bayern. Ein Unternehmen hat seinen Standort in Baden-Württemberg und eines in Sachsen-Anhalt.

Zudem wurde ein Unternehmen mit dem mit 3.000 € dotierten IQ-Präventionspreis ausgezeichnet. Hier fiel die Wahl auf das Druckhaus Mainfranken GmbH aus Greußenheim bei Würzburg. Das Unternehmen konnte mit einem selbstgedrehten Film zur Schulung von Staplerfahrern überzeugen.

Preisträger Elektrohandwerk

Verleihung des Präventionspreises an die EAB - G. Sandow GmbH; Quelle: BG ETEM

Verleihung des Präventionspreises an die EAB – G. Sandow GmbH; Quelle: BG ETEM

Preisträger im Bereich Elektrohandwerk ist die EAB – G. Sandow GmbH aus Dessau-Roßlau. Das Unternehmen hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf den Gebieten Elektro-, Alarm- und Brandmeldeanlagen und Videoüberwachungstechnik im gewerblichen Bereich. Ausgezeichnet wurde es für Maßnahmen zur Prävention von Wirbelsäulenerkrankungen.

Gemischte Projektgruppen ermittelten während einer zweimonatigen Projektarbeit, welchen körperlichen Belastungen sie im Arbeitsalltag ausgesetzt sind. Im Rahmen eines Workshops wurden dann die Ergebnisse präsentiert. Körperliche Belastungen im Arbeitsalltag, egal ob Büro oder Baustelle, führten u.a. zunehmend zu Erkrankungen und Arbeitsausfall (vorwiegend Rücken, Schulter, Ellenbogen). Das wurde von den Beschäftigten näher untersucht.

Aus der Projektphase entwickelten Auszubildende, Gesellen, Büroangestellte und Führungskräfte fünf Maßnahmen. Es fand eine Umsetzung in den Bereichen Büro, Baustelle und Fahrzeug statt.

Jeder Mitarbeiter wurde so für das Thema »Körperliche Belastungen« sensibilisiert. Im Ergebnis führt dies zu einem sinkenden Krankenstand.

Weitere Informationen unter www.bgetem.de.