Neue Norm zu Windenergieanlagen

Kommunikation für die Überwachung und Steuerung

6. August 2018

-

Die Norm DIN EN 61400-25-1 (VDE 0127-25-1): 2018-08 hat den Titel »Windenergieanlagen – Teil 25-1: Kommunikation für die Überwachung und Steuerung von Windenergieanlagen – Einführende Beschreibung der Prinzipien und Modelle«. Diese Norm hat das Hauptziel eine herstellerunabhängige Kommunikation für die Überwachung und Steuerung von Windenergieanlagen zu schaffen. Die Hersteller und Lieferanten von Bauteilen für Windenergieanlagen sind dazu aufgefordert, ihre Geräte und Systeme danach anzupassen.

Anzeige
Quelle: Fotolia/fotomek

Quelle: Fotolia/fotomek

Gegenüber dem Vorgänger ist eine Harmonisierung der Texte, Überblicksmodelle und Definitionen mit anderen relevanten Normen erfolgt.

Windenergieanlagen werden von verschiedenen externen Aktoren überwacht und gesteuert.

Der Sinn und Zweck besteht darin, die Aktoren mit Informationen zu versorgen. Dadurch wird eine optimale Steuerung erfüllt.

Üblicherweise ist jede Komponente einer Windenergieanlage mit einem intelligenten elektronischen Gerät ausgerüstet (lED). Dieses Gerät ist für das Senden und das Empfangen der Daten zuständig.

Es sind fünf Informationstypen für die Überwachung und Steuerung von Bedeutung:

  • Prozessinformationen,
  • statistische Informationen,
  • historische Informationen,
  • Steuerungsinformationen,
  • beschreibende Informationen.

Prozessinformationen, statistische und historische Informationen stellen die Inhalte zur Verfügung. Diese Informationen müssen von der Windenergieanlage übertragen werden.

Die Prozessinformation liefert außerdem Informationen über das Verhalten des gesamten Systems und deren Zustände im Augenblick.

Häufig sind statistische Informationen nützlich, um den Betrieb der Windenergieanlage auszuwerten. Um dies genauer beurteilen zu können sind historische Informationen zur betrieblichen Entwicklung hinzuziehen.

Um die Überwachungseinrichtungen am Aktor einzustellen sind spezielle Konfigurationen, Ausführungen nötig. Diese Funktionen sind in zwei Hauptkategorien unterteilt. Den sogenannten Betriebsfunktionen und Betriebssteuerungsfunktionen.

Eine Betriebsfunktion dient dazu Informationen zu erhalten und die jeweilige Handlung an die Windenergieanlage zu senden.

Die Betriebsfunktion kann manuell oder automatisch erfolgen. Sie beinhaltet außerdem die Überwachung, Steuerung, Datenabfrage, Protokollierung und Meldungsübertragung.

Um den Informationsaustausch zu verwalten sind Betriebssteuerungsfunktionen erforderlich. Diese werden vom Aktor angewendet, um die Integration des Überwachungs- und Steuerungsprozesses zu sichern.

 

Kommentare aus der Community (0)

Noch keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden. Ihre E-Mailadresse wird nicht angezeigt.

Die von Ihnen verfassten Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch unseren Administrator. Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzerklärung.