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Praxisfrage

Berechnung induzierter Spannung in parallelen Leitungen

In einer Planung haben wir die Situation, dass Stromversorgungsleitungen für Drehstrom und Wechselstrom sowie Datenkabel über längere Strecken parallel direkt nebeneinander verlaufen. Wie berechnet man die von einem Kabel in ein Nachbarkabel induzierte Spannung ? Recherche in zahlloser Literatur brachte nur Formeln zutage, die für die Berechnung die Gegeninduktivität M benötigen. Wie also berechnet man die Gegeninduktivität M für parallele Leitungen ? Da die Experten bei den Praxisfragen häufig feststellen, dass Angaben fehlen, hier weitere Angaben als Ergänzung: Die Drehstromleitungen sind fünfadrig, die Wechselstromleitungen dreiadrig, und das Datenkabel ist ein CAT6-Kabel. Alle Leitungen sind in einer gemeinsamen ungelochten Kabelrinne mit Metalldeckel, Starkstromleitungen und Datenleitungen durch einen Metallsteg getrennt. Die Querschnitte der unterschiedlichen Starkstromkabel sind z.B. 35mm2 für Drehstrom und 2,5 mm2 für Wechselstrom. Die längeren Strecken haben Entfernungen zwischen 150 m und 1200 m (kein Schreibfehler). Welche Wirkung hat bei dieser Betrachtung der Trennsteg ? Kabelrinne, Trennsteg und Deckel sind aus Edelstahl und haben eine Dicke von 1 mm/0,75 mm/1 mm.

PP20197

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