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Praxisfrage

Betriebserder für Transformator in Kundenanlage

Wir haben in einem Industriebetrieb (Niedersachsen) für die Energieversorgung eines neuen Gebäudes einen Gießharztransformator mit einer Leistung von 1250 kVA montiert und inbetrieb genommen. Für uns ist es eigentlich selbstverständlich, dass Bestandteil einer solchen Anlage ein Betriebserder mit einem Erdungswert kleiner 2 Ohm gehört. Diese Forderung findet sich auch in der TAB Mittelspannung wieder. Nun ist der Planer jedoch der Meinung, dass ein solcher Erder nicht notwendig ist. Sein Unternehmen würde auch Anlagen planen für Energieversorger in Nordrhein-Westfalen und ein separater Betriebserder käme nie zur Ausführung. Wir haben keinen Zweifel, dass der vorhandene Erder in seiner jetzigen Ausführung diesen Wert überschreitet, es ist aber nicht möglich den Erder im Rahmen der Wartung vom Erdungssystem zu trennen und zu messen. Nun die Frage: Gibt es Vorschriften, die einen solchen Erder fordern? Ist die Messung des Betriebserders Bestandteil der Wartung der Mittelspannungsanlage? Weiter verweigert der Kunde ein Verlegen eines Potentialausgleichsleiters zwischen dem neuen Gebäude und dem Bestandsgebäude. Die MS-Schaltanlage steht im Bestandsgebäude, der Transformator im neuen Gebäude. Meiner Ansicht nach ist es unabhängig davon erforderlich, einen Potentialausgleich herzustellen, da ansonsten dieser Potentialausgleich über die Versorgungsleitungen stattfinden würde. Wäre auch hier dankbar zu erfahren, ob es diesbezüglich Vorschriften gibt? B. I., Niedersachsen

Expertenantwort vom 18.03.2015
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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