Praxisfrage

Elektrische Inbetriebnahme einer Tischkreissäge

Frage gestellt am 8. Juni 2018

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Hallo liebes elektro.net. Team ,
hallo liebe Community,

Folgendes Problem tut sich bei mir auf: Ich bin Betriebselektriker bei uns.( einfache EFK)
Unsere Schreinerei hat nun eine neue Profi-Tischkreissäge bekommen. Die Lieferfirma kam mit einem Techniker, der nur die Säge aufgestellt hat. Er meinte anschließen muss es der Elektriker. Kurioserweise wollte er einen Stecker montieren die Säge ausprobieren, ob sie läuft und dann denn Stecker wieder abbauen.
Ich fragte ihn, wie es mit der sogenannten 1. Wiederholungsprüfung bei Erstinbetriebnahme sei und mit einem Übergabeprotokoll mit einer elektrischen Messung nach VDE.
Er meinte, er käme aus Österreich , da hätte er keine Ahnung und wüsste von nichts.
Nun meine Frage: Wie ist das überhaupt, ich bin der Meinung wenn eine Firma ein Gerät ausliefert und aufstellt, sollte sie nicht auch die Verpflichtung besitzen, das das Gerät neben der Funktionstüchtigkeit nicht auch in einem elektrisch einwandfreien Zustand sein sollte. Und dazu gehört nun auch einmal ein elektrisches Protokoll mit Messwerten nach VDE. Und was ist mit Garantie und Gewährleistung? Wenn ich es anschließe ( was ich zwar könnte, einen 16A CEE Stecker montieren ist ja nun kein Hit, aber dürfte ich das denn auch ? ) oder es eine Elektrofirma anschließt , könnte doch die Lieferfirma ,bei einem Schaden innerhalb der Garantie- und Gewährleistungszeit, sagen : “ wo wir das Gerät in Betrieb genommen haben war alles in Ordnung. “ Und die elektrotechnische Verantwortung wird sozusagen auf den Elektriker abgewälzt der die neue Maschine in Betrieb nimmt und anschließt.
Ist das o.K. ? Sollte nicht die Firma die das Gerät ausliefert ( auch wenn es nur über einen 16 A CEE Stecker angeschlossen wird , die Verantwortung übernehmen . Und dazu gehört eigentlich ein Übergabe-Protokoll mit der 1. Wiederholungsprüfung bei Erstinbetriebnahme.
Mir geht hier nicht um die technischen Anschlussdaten , sondern um die VDE Bestimmungen, Garantie und Gewährleistung, und Verantwortung beim Aufstellen und Inbetriebnahme der Maschine. Der Absatz mit dem Arbeitgeber der dafür Sorge zu tragen hat , das die Mitarbeiter einwandfrei technisches Gerät zu Verfügung gestellt bekommen ist mir bekannt. Denn der Elektriker der die Säge anschließt müsste ja dann auch das Protokoll erstellen für die 1. Wiederholungsprüfung, und die Lieferfirma stiehlt sich aus der Verantwortung.
Wie ist Ihre / eure Meinung dazu ?
Mit viele Grüßen
F. S., Baden-Württemberg

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