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Praxisfrage

Erdverbindung von Stromwandlern für Hochspannung?

In einem mir vorliegenden Dokument der ­Interessengemeinschaft Energieverteilung IG-EVU von 1992 welches die Bezeichnung »Auslegung und Ausführung von Strom- und Spannungswandlerkreisen« trägt, bin ich auf einen Abschnitt gestoßen, in dem es heißt, dass die Sekundärseite zu erden ist. Dies solle entweder direkt am Wandler oder an der ersten gemeinsamen Klemmstelle der drei Außenleiter stattfinden. Im Praxisproblem »Erdung der Sekundärstromkreise von Stromwandlern«, »de« 17/2009, S. 18 f., stieß ich nun auf folgende Aussage zum Thema Wandlererdung: »(…) So gab es in der DIN VDE 0141 von 07-1989 (die Norm wurde bereits im Jahr 2000 zurückgezogen) die Aussagen zur Erdung von Stromwandlern nur für elektrische Anlagen über 1 kV. Der Abschnitt 5.3.4.1 enthielt die Forderung, dass die Sekundärkreise von Messwandlern geerdet werden müssen. ­Diese Norm wurde durch DIN VDE 0141:2000-01 und DIN VDE 0101:2000-01 ersetzt. Beide Normen enthalten diese Forderung nicht mehr. Sekundärkreise bei Hochspannungsstromwandlern (…) Die Notwendigkeit der Erdung des Sekundärkreises bei Hochspannungsstromwandlern war früher insofern gegeben, weil man nicht ausschließen konnte, dass es zu einem Überschlag der Hochspannung auf die Sekundärseite kommen konnte. Diese Gefahr scheint es aktuell nicht mehr zu geben, so dass man auf die Forderung nach einer Erdung verzichtet hat. Aber anders als in DIN VDE 0100 angegeben, ist die Erdung bei Hochspannungsstromwandlern nicht verboten.« Ist diese Aussage mittlerweile noch Stand der Technik im Mittel- und Hochspannungsbereich (also über 1kV)? Leider habe ich ­keine entsprechende Norm gefunden, in welcher eine klare Aussage zur Erdung der Stromwandler auf der Sekundärseite getroffen wird. Verhält es sich diesbezüglich noch wie in 2009? T. E., Saarland

Expertenantwort vom 22.03.2019
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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