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Praxisfrage

Fundamenterder in Pecafil-Fundamentschalung

Bei der Überprüfung der Blitzschutzanlage am Gebäudekomplex eines DRK-Altenpflegeheims stellte ich fest, dass der Fundamenterder im Jahre 2001 in der o. g. FundamentschaIung verlegt worden war (Bild). Probeschachtungen ergaben, dass das »Pecafil« keine Zersetzungserscheinungen zeigte. Anfragen beim Hersteller (PECA-Verbundtechnik GmbH, Mittelweg 1, 94339 Leiblfing) ergaben, dass »Pecafil« biologisch abbaufähig ist. Eine Versuchsreihe über den Zeitraum der Abaufähigkeit existiert jedoch nicht. Praktische Erfahrungen ergaben bis jetzt, dass »Pecafil« auch nach Jahren keine Anzeichen von Zersetzungen aufwies. Dies würde bedeuten, dass der Abbau eines eventuellen Blitzstroms über die Bewegungskörbe/-matten, also über den Potentialausgleich des Hauses erfolgen müsste. Es ließ sich nicht klären, ob die Fußbodenbewehrung auf Baufolie oder Noppenbahnen verlegt worden war. Die Dreipunktmessung mit Hilfserder und Sonde – bei lehmigem Sandboden – ergab im geschlossenen Zustand der Anlage einen Widerstand von 2,10? (Messgerät, UNlLAPGEOX 0.1). Eine Vierpunktmessung mit Adaptern (Schleifenmessung) ergab bei den Hauptableitungen Widerstandswerte im Bereich von 0,1...0,8?. Zu den vorhandenen Fallrohrenwaren – ausgehend von Fundamenterder-Hauptableitungen – zusätzlich Leitungen aus Runddraht, 10mm verzinkt mit PVC-Mantel, verlegt worden. Eine Probeschachtung zeigte hier, dass sich die direkte Verbindung zur Erde nur aus der Verbindungsleitung zu den Fallrohren ergeben kann (den Klemmstellen im Erdbereich fehlte auf rund 50 cm die Isolierung). Das Prüfprotokoll des Herstellers enthält keine Angaben zur Ausführung der Erdungsanlage. Man vermerkte lediglich, dass ein Fundamenterder verlegt worden sei. Der Gebäudeumfang beträgt rund 266m. Sollte man eine Pecafil-Fundamentschalung in U-Form bei Fundamenterderverlegung in Schalung wie eine »Schwarze Wanne/Perimetärdämmung«betrachten? Ist im oben geschilderten Fall die Errichtung einer zusätzlichen Erdungsanlage erforderlich, ähnlich wie bei der »Schwarzen Wanne«? P. G., Brandenburg

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