Praxisfrage

Ortsveränderliches Gerät – interne Absicherung und Aderfarben

Frage gestellt am 7. Mai 2018

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Ich betrachte mal ganz allgemein ein Gerät, das über einen Schutzkontaktstecker mit Spannung versorgt wird. Da die Steckerbelegung hier nicht definiert ist, ist im Geräte­inneren die direkte Identifizierung von L und N nicht möglich. Hierbei stellen sich für mich folgende Fragen:

  1. Mit welchen Aderfarben muss hier die interne Verdrahtung von L und N erfolgen? Gibt es hier Vorgaben oder können die Farben hier frei gewählt werden? Laut Norm sollte hier zwar Schwarz und Blau möglich sein, allerdings halte ich dies für ungünstig, da bei »falscher« Steckerausrichtung dann L blau und der N schwarz wäre – d. h. eine sehr trügerische Situation. Ich würde in dem Falle zwei mal Schwarz bzw. Schwarz und Braun vorziehen. Gibt es hier normative Vorgaben?
  2. Da im oben geschilderten Falle der Außenleiter nicht klar identifiziert werden kann, wie muss hier die geräteinterne Ab­sicherung erfolgen? Muss hier zwingend ein zweipoliger LS-Schalter verwendet werden oder genügt ein normaler ein­poliger LS-Schalter?/li>

T. H., Bayern

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