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Praxisfrage

RCD Typs AC in französischer Maschine – in Deutschland zulässig?

In unserem Logistikkonzern werden Sortiermaschinen des Herstellers »Solystic« mit Sitz in Frankreich benutzt. Diesen liegt eine EG-Konformitätserklärung bei. Die Sortiermaschinen wurden nach den folgenden Normen entworfen:

  • EN 60204-1:2006
  • EN ISO 12100:2010
  • EN ISO 13857:2008
  • EN 349:1993+A1:2008
  • EN 60950-1:2006+A11:2009
  • EN 61000-6-2:2005
  • EN 61000-6-4:2007+A1:2011
und erfüllen die Maschinenrichtlinie 2006/42/CE und die Niederspannungsrichtlinie 2006/95/CE. Bei der Erstprüfung 2015 wurde einzig die durchgehende Verbindung des Schutzleiters zwischen der Anschlussklemme des Schutzleiters zu allen berührbaren metallischen Gehäuseteilen durchgeführt. Bei der Wiederholungsprüfung ist uns nun aufgefallen, dass zwei RCDs der Fa. Schneider im Schaltschrank verbaut sind. Diese sind kombiniert mit einem D1- und C16-Schutzschalter, haben einen Nennfehlerstrom von 30 mA und sind vom Typ AC, welcher in Deutschland so nicht mehr anzutreffen bzw. nicht erlaubt ist. Der Schutz der RCD gilt der Schaltschrankbeleuchtung und der Servicesteckdosen, welche im Schaltschrank verbaut sind und für Laien nicht zugänglich sind. Vorgeschaltet ist eine RCD Typ A, mit einem Nennfehlerstrom von 300 mA in einer Unterverteilung. Im Internet findet man nur Hinweise darauf, dass der Typ AC in Deutschland nicht mehr zulässig ist. Da weder in den Unterlagen auf dieses Problem eingegangen wird noch bei der Erstprüfung eine Überprüfung dieser RCD vorgenommen wurde, stellt sich mir die Frage, ob diese RCDs für diesen Einsatz nun zulässig sind. Die verantwortliche Fachkraft hat nur oberflächlich auf die geltenden Normen verwiesen. Für mich als befähigte Fachkraft, sind diese aber schwer zu lesen und im Internet findet man nichts Genaues. Deshalb bitte ich sie um eine konkrete Stellungnahme. M. G., Bayern

Expertenantwort vom 29.07.2019
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Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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