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Praxisfrage

Risikoanalyse zu Steckverbindern

Wir sind Maschinenhersteller und werden häufig bei dem Thema »Steckverbinder« verunsichert. Das Ab- und Anstecken von zugekauften Komponenten mit eigenem Gerätesteckverbinder (ebenfalls Maschinen, mit Bemessungsströmen bis zu weit über 30 A) lässt uns eine potenzielle Personengefährdung erahnen. Andererseits ziehen sich unsere Zulieferer auf ihre Warnhinweise zum verbotenen Stecken im eingeschalteten Zustand zurück. Die EN 60204 deckt diese Vorgehensweise, in dem sie im Kapitel 13.4.5 h) außer einer entsprechenden Kennzeichnung eine Verriegelungseinrichtung fordert, die nur ein unbeabsichtigtes oder zufälliges Trennen verhindert. Beim Erstellen der für jede Maschine verbindlichen Risikoanalyse müssen wir jedoch auch den Fall einer nicht auszuschließenden Fehlbedienung berücksichtigen. Wegen der Schwere der Verletzungsmöglichkeit könnten wir zu einer konstruktive Lösung gezwungen sein, beispielsweise einer Steckerverbinder-Haube mit Sicherheitspositionsschalter. Dies könnte variieren, je nachdem, ob der Stecker betriebsmäßig bedient, oder nur im Havariefall und evtl. nur durch spezielles Wartungspersonal abgezogen oder gesteckt werden muss. Welche Lösungen sind als Stand der Technik anzusehen, die das technisch Notwendige und Sinnvolle abbilden? Gibt es eine weitergehende Verantwortung des finalen Maschinenherstellers, über die des Zulieferers der Einzelmaschine hinaus? D. H., Sachsen

Expertenantwort vom 09.04.2018
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Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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