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Praxisfrage

Ströme in Potentialausgleichs- und Erdungsanlagen

In der jüngsten Vergangenheit wurden Fälle in Gewerbeimmbobilien bekannt, in denen in den PA-Anlagen (teilw. dann quer durch das Gebäude) AC- und DC-Ströme im mittleren bis hohen 2-stelligen Ampere-Bereich gemessen wurden. Gemäss aktueller Vorschriften gibt es dazu keine zulässigen Grenzwerte (nicht mal Richtwerte). Die Ursachenermittlung ist erst im Gange, z.T. ergeben sich die Ströme durch die Aufsummierung von Ableitströmen vieler 230-V-AC-Verbraucher (1.000 Stück). Teilweise sind es dann Ableitströme von Stromrichterlasten (USV, Gleichstromversorgungsanlagen). Ich sehe hier nicht nur eine Personengefährdung (durch Mantelströme von TK-Kabeln) sondern auch eine empfindliche Korrosionsgefährdung (nicht nur in der Erdungsanlage sondern auch in Rohrsystemen und in der Bewehrung).

R.S., Baden-Württemberg

Liebe Leser der Fachzeitschrift »de«,

Dieses Problem wurde in den letzten Jahren in der Fachwelt intensiv diskutiert. Auch Ihre Fachzeitschrift »de« hat sich mit einer Vielzahl an Beiträgen daran beteiligt. Es gab und gibt etliche firmenübergreifende Arbeitskreise und Fachtagungen, die sich damit auseinandersetzen. Ganz eng verbunden ist das in der Fragestellung genannte Problem mit den Fragen zur Ausführung des Netzsystems, der EMV-gerechten Leitungsführung  und der Ausführung des Potentialausgleichs in Gebäuden. Stellvertretend für die vielen Diskussionen möchten wir Ihnen hier einige entsprechende Links zu Beiträgen in »de«zum Lesen anbieten:

mit freundlichen Grüßen

Michael Muschong, Redaktion »de«

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