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Praxisfrage

Verlegeart einer Erdungsleitung – Zusatzanfrage

Ich beziehe mich auf Ihren Beitrag »Verlegeart einer Erdungsleitung« in »de« 6.2014 . Ihr dort vorgebrachter Vorschlag zur Verwendung eines Erdungsleiters aus Stahl 50 mm² ist mir zwar bekannt, wurde allerdings bisher wegen der Unhandlichkeit verworfen. Aus dem Grund wurde bisher die Verlegung des Erdungsdrahtes H07V-U 16 mm² durch ein Aluminiumstangenrohr vorgenommen (siehe die Ziffer 3 der Skizze im Bild ). Zu dieser Skizze hier kurz die Erläuterungen der roten Ziffern:

  1. Koaxialerdungsböckchen, Anschluss mit 4 mm² Cu ab Mastfuß oder Schelle (von 16 mm² Cu)
  2. Blitzstromtragfähige Erdungsbandschelle
  3. H07V-U 16 mm² Cu Volldraht an der Außenfassade im Aluminiumstangenrohr M20 oder M25 mit Muffen (oben und unten offen)
  4. blitzstromtragfähige, UV-beständige Potentialausgeichsschiene oberhalb des Spritzbereichs, an der Hausfassade montiert
  5. V4-A-Edelstahldraht, blank 10 mm2 (günstiger als 8 mm²), Verlegetiefe 50 cm
  6. V4-A-Edelstahlverbinder mit Korrosionsschutzbinde umwickelt, der Edelstahldraht verläuft ungeschnitten zum zweiten Staberder oder 2 separate V4-A-Drähte an Nr. 4
  7. Verzinkter Profilstaberder min 1,5 m lang und 0,5 m unter der Erdoberfläche, Abstand von der Hauswand: mindestens 1 m, Abstand untereinander mindestens 3 m
  8. H07V-U 16 mm² zur bereits vorhandenen Potentialausgleichsschiene an der bisher kein Erder angeschlossen war. Lediglich HAK, Heizung und Wasser (evtl. noch ein kurzer Staberder, der aus dem Boden ragt)
Bei einem vorhandenen Fundamenterder haben wir den Erdungsdraht ebenso außen entlang gelegt und direkt an die (auszutauschende) blitzstromtragfähige Potentialausgleichsschiene mit dem Fundamenterder angeschlossen. War das soweit in Ordnung oder haben wir jetzt ein Problem? J. S., Nordrhein-Westfalen

Expertenantwort vom 04.06.2014
Collondann_Karsten
Karsten Callondann

Gelernter Elektroinstallteur und Studium der Elektrotechnik. Jahrelange Tätigkeit bei Planung und Projektierung im Anlagenbau. Derzeit beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) für den Brand- und Sachschutz in elektrischen Anlagen und für elektrische Geräte zuständig. Mitarbeit in diversen DKE-Normungsgremien.

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