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Praxisfrage

Zugentlastung für Tauchpumpenzuleitung

Aktuell beschäftigt mich folgendes Problem: In unserer Abwasseraufbereitungsanlage wird momentan ein großes Löschwasserrückhaltebecken renoviert (ca.15 m Tiefe, 20 m Durchmesser). In diesem Becken kommen drei neue Tauchpumpen der Firma KSB zum Einsatz. Da die Pumpen am Bodengrund installiert sind und bei einer Störung einfach geborgen werden sollen, ist eine feste Verlegung des Kabels nicht praktikabel. Die bisherige Verlegung sah folgendermaßen aus: Das Kabel wird durch eine Öffnung am oberen Rand des Beckens eingeführt. Ein Kabelschlauch (Zugstrumpf) fängt dabei das Kabel ab. Dieser Kabelschlauch stellt gleichsam die einzige Zugentlastung des Kabels dar. Das Kabel läuft von der Entlastung ab ohne weitere Befestigungen bis zur Pumpe (15 m Höhenunterschied). Der TÜV nahm die Anlage so ab, woran ich allerdings meine Zweifel habe, denn immerhin zieht das Eigengewicht des Kabels an der Zugentlastung, was bei 15 m nicht unerheblich ist, so dass das Kabel auf Dauer vermutlich immer länger wird. Folgende Fragen stelle ich mir in diesem Zusammenhang:

  • Wie sollte die Verlegung gemacht sein?
  • Könnte man das Kabel an einer Kette herunterführen und dadurch abfangen?
  • Sind hier Kabelbinder als Befestigung des Kabels an der Kette zulässig?
  • Gibt es vielleicht eine besondere Norm für Tauchpumpen diesbezüglich?
Letztendlich würde ich die alte Installation nur ungern so übernehmen, insbesondere deswegen, weil es sich bei dem Becken um einen Ex-Bereich handelt. S. H., Nordrhein-Westfalen

Expertenantwort vom 05.03.2014
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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