Ausbildung zur Breitbandkommunikationstechnik

Technik-Labor für Gymnasien

26. Januar 2016

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Im Dezember 2015 fand die Einweihung des ersetn Breitbandkommunikationszentrums (BKZ) am Oberstufenzentrum Barnim in Eberswalde statt. In einem Labor werden Schüler mit der Breitbandkommunikationstechnik vertraut gemacht.

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Eberswalde Bild 1

Bild 1: Jens Koeppen, MdB und Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda während der Einweihung des dibkom-BKZ; Fotos: Sigurd Schobert

Nach einer Zeit intensiver Vorbereitung konnte am 10. Dezember 2015 am Oberstufenzentrum II  Barnim  in Eberswalde das dibkom-Breitbandkommunikationszentrum seiner Bestimmung übergeben werden. Nahezu die gesamte Kabelnetzbranche hat an der Ausrüstung des BKZ  mitgewirkt und so die Voraussetzungen  geschaffen, dass alle relevanten Zugangswege für  Multimediasignale zum Endkunden praktisch und messtechnisch in bester Qualität  zur Verfügung stehen.

Es  können deshalb nun Gymnasiasten neben der Abiturausbildung das theoretische und praktische Rüstzeug für die dibkom-Zertifizierung zum Kabelnetztechniker erwerben und so eine praxisnahe  Berufs- und Studienorientierung erfahren.

Mit dem BKZ  besteht  im Zuge der Neuausrichtung des Berufsschulwesens aber auch die Möglichkeit, die elektrotechnischen Grundberufe mit der Zusatzausbildung zum Kabelnetztechniker zu ergänzen, außerdem  wird arbeitslosen Frauen und Männern sowie Migranten in Speziallehrgängen der Einstieg in eine interessante Tätigkeit in der Breitbandkommunikationstechnik eröffnet.

Eberswalde Bild 2

Bild 2: W. Bentz stellt die Funktion der POF vor

Jens Koeppen (Bild 1), Mitglied des Bundestags und Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda
betonte in seinem Vortrag während der Einweihungsfeier die Wichtigkeit der Breitband-kommunikationstechnik als Standortfaktor für betriebliche und private Ansiedlung in der Region und äußerte die Erwartung, dass dieses Pilotprojekt viele Nachahmer in Deutschland findet.

Winfried Bentz (Bild 2), Bentz Consulting, Bruckmühl, stellte das Labor (Bild 3) in Oberstufenzentrum II  Barnim vor, wo wissbegierige Schüler eine ersten Kontakt mit der Installationstechnik zur Breitbandkommunikation nehmen können. Die Gäste konnten sich bei der Eröffnungsfeier von der Funktion der optischen Übertragungstechnik mit des POF (Polymer optische Faser) überzeugen lassen. Die Schüler haben in dem neu eingerichteten Labor die Möglichkeit Übertragungsnetze zwischen dem Hausanschluss und einem Multimediagerät (Fernseher) selbst in Gang zu bringen. Der jungen Generation soll damit die Scheu genommen werden, sich mit dieser zukunftsorientierten Technik frühzeitig auseinander zu setzen.

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Bild 3: Im neuen Labor im Oberstufenzentrum II Barnim in Eberswalde können Schüler erste Erfahrung mit der Breitbandkommunikation sammeln

Das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation (www.dibkom.org) hat das Ziel, die Qualität in Breitbandnetzen zu sichern. Die dibkom-Zertifikate für Fachkräfte und Fachbetriebe gelten als anerkannter Ausweis für fachliche Kompetenz in den Netzen. Das in den dibkom-Fachtagungen und den Handbüchern der Reihe “dibkom-edition“ vermittelte Fachwissen hat Referenzstatus in der Branche.

Kontakt:

dibkom – Deutsches Institut für Breitbandkommunikation GmbH
Hohenerxlebener Str. 19
39418 Staßfurt
info@dibkom.org
Tel.: +493925-2886-0
www.dibkom.org

 

 

 

 

 

Foto Sigurd Schobert

 

 

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