Praxisfrage

Risikoanalyse zu Steckverbindern

Frage gestellt am 13. Dezember 2017

,

Wir sind Maschinenhersteller und werden häufig bei dem Thema »Steckverbinder« verunsichert. Das Ab- und Anstecken von zugekauften Komponenten mit eigenem Gerätesteckverbinder (ebenfalls Maschinen, mit Bemessungsströmen bis zu weit über 30 A) lässt uns eine potenzielle Personengefährdung erahnen. Andererseits ziehen sich unsere Zulieferer auf ihre Warnhinweise zum verbotenen Stecken im eingeschalteten Zustand zurück. Die EN 60204 deckt diese Vorgehensweise, in dem sie im Kapitel 13.4.5 h) außer einer entsprechenden Kennzeichnung eine Verriegelungseinrichtung fordert, die nur ein unbeabsichtigtes oder zufälliges Trennen verhindert.

Beim Erstellen der für jede Maschine verbindlichen Risikoanalyse müssen wir jedoch auch den Fall einer nicht auszuschließenden Fehlbedienung berücksichtigen. Wegen der Schwere der Verletzungsmöglichkeit könnten wir zu einer konstruktive Lösung gezwungen sein, beispielsweise einer Steckerverbinder-Haube mit Sicherheitspositionsschalter. Dies könnte variieren, je nachdem, ob der Stecker betriebsmäßig bedient, oder nur im Havariefall und evtl. nur durch spezielles Wartungspersonal abgezogen oder gesteckt werden muss.

Welche Lösungen sind als Stand der Technik anzusehen, die das technisch Notwendige und Sinnvolle abbilden? Gibt es eine weitergehende Verantwortung des finalen Maschinenherstellers, über die des Zulieferers der Einzelmaschine hinaus?

D. H., Sachsen

Der vollständige Inhalt ist nur für Abonnenten der Fachzeitschrift de zugänglich.

loggen Sie sich ein oder abonnieren Sie unsere Zeitschrift, um fortzufahren.

Kein Abonnent?

Als Abonnent der Fachzeitschrift de haben Sie Zugriff auf alle Inhalte des Online-Portals elektro.net

Jetzt abonnieren

Einzelkauf

Weiterlesen mit Einzelkauf
für 4,90 €

Artikel kaufen

Login

Sie sind schon Abonnent? Loggen Sie sich ein.

Einloggen
Anzeige

Kommentare aus der Community (0)

Noch keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden. Ihre E-Mailadresse wird nicht angezeigt.