Projekt zur dezentrale Energieversorgung

Cloudlösung ermöglicht zentrale Überwachung und Steuerung

26. Juni 2017

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Schneider Electric hat in Kooperation mit der Entrade Energiesysteme AG im nordenglischen Knowsley Industrial Park ein Projekt zur dezentralen Energieversorgung realisiert. Das Unternehmen zeichnete hierbei nicht nur für die gesamte Automatisierung, sondern auch für das komplette Vor-Ort- sowie Fern-Monitoring der über 100 Container Kraftwerke der Entrade AG verantwortlich.

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Remote-Kontrolle dank IoT-Einbindung: Alle Container sind mit dem Automation Server vernetzt; dieser wiederum hat über einen VPN-Tunnel Verbindung zur »virtuellen« Steuerung in der Cloud – dem Enterprise Server.

Remote-Kontrolle dank IoT-Einbindung: Alle Container sind mit dem Automation Server vernetzt; dieser wiederum hat über einen VPN-Tunnel Verbindung zur »virtuellen« Steuerung in der Cloud – dem Enterprise Server.

Innerhalb von 12 Monaten ist im Knowsley Industrial Park, dem größten Industrieparks Nordenglands, eine Energieinfrastruktur mit einer kombinierten Leistung von 32 MW (thermisch) entstanden, welche die ansässigen Unternehmen mit Energie versorgt.

Als Anbieter für Komplettlösungen zeichnete Schneider Electric hierbei nicht nur für die gesamte Automatisierung, den Schaltschrankbau und Mittelspannungstechnik, sondern auch für das komplette Vor-Ort- sowie Fern-Monitoring der über 100 Container-Kraftwerke der Entrade AG verantwortlich.

Bild 2: Das »modulare« Kraftwerk im Knowsley Industrial Park: In jedem der Container befinden sich vier der Entrade Containerkraftwerke – Schneider Electric lieferte hierfür die komplette Automatisierungslösung.

Bild 2: Das »modulare« Kraftwerk im Knowsley Industrial Park: In jedem der Container befinden sich vier der Entrade Containerkraftwerke – Schneider Electric lieferte hierfür die komplette Automatisierungslösung.

Grundlage bilden sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten aus dem Schneider Electric »SmartStruxure«-Lösungsangebot für Anlagenbau und Gebäudemanagement bzw. -automatisierung. Im Rahmen eines neuen Ansatzes werden die anfallenden Daten der einzelnen Aggregate hierbei nicht nur auf einer lokalen Server-Hardware, einem SmartStruxure Automation Server, gesammelt, sondern auf die nächsthöhere Steuerungsebene in die Cloud übertragen. Die Datenübertragung erfolgt über eine sichere VPN-Verbindung via OPC UA-Schnittstelle. Der in der Cloud installierte Enterprise-Server – ein reines Software-Produkt – kanalisiert im nächsten Schritt die gespeicherten Daten und ermöglicht eine aktive Steuerung der Anlage. Dank der integrierten Web-Visualisierung können die Echtzeitdaten sowie die jeweiligen Steuerungskomponenten unkompliziert von Desktop oder Tablet per Remote-Zugriff aus der Entrade-Zentrale in Graz und San Juan oder von einem beliebigen anderen dezentralen Standort eingesehen und gesteuert werden.

Bild 3: Die Entrade Container Kleinkraftwerke – hier vom Typ E3 -- werden in Standard See-Container eingebaut und können sofort in Betrieb genommen werden

Bild 3: Die Entrade Container Kleinkraftwerke – hier vom Typ E3 – werden in Standard See-Container eingebaut und können sofort in Betrieb genommen werden

Zur Analyse und Aufbereitung der anfallenden Echtzeitdaten befindet sich ebenfalls ein Tool in der Cloud. Die intelligente Energiemanagement-Lösung StruxureWare Resource Advisor ermöglicht Monitoring, Verwaltung und statistische Aufbereitung der Daten für unterschiedliche Zwecke. Mithilfe der Erfassung der verbraucherseitig abgerufenen Energie über die Zeit lassen sich außerdem Energieprofile erstellen. Die Statistiken und Energieprofile können dann als Grundlage zur Anlagenoptimierung oder zum Anpassen der Personal Dienstpläne dienen.

www.schneider-electric.de