Praxisfrage

Not-Aus-Schaltung gemäß DIN VDE0100-460

Frage gestellt am 13. Oktober 2017

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Bisher haben wir nur Not-Aus-Einrichtungen (mit Unterspannungsauslösung) in Laboratorien installieren lassen, in denen mit berührungsgefährlicher Spannung experimentiert werden kann.

Alle anderen Labore wie Chemie, Biologie usw. in denen nur Stecker betriebene Geräte Anwendung finden, achten wir nur darauf, dass eventuelle Großgeräte mit einem Hauptschalter (Rot auf gelben Grund) ausgestattet sind. Sobald jedoch ein Neubau durch das Land beauftragt wird und an der Tür Labor stehen wird,
auch wenn es sich nur um eine »bessere Küche« handelt, wird das volle Programm mit Not- Aus installiert (also gesamter Raum, Aus).

Die Ingenieurbüros berufen sich dann auf die VDE 0100-460 Punkt 464.1. wo unter den zutreffenden Anlagen auch Labore aufgeführt sind.
Zitat: Es sind Einrichtungen vorzusehen für die Ausschaltung im Notfall eines jeden Anlagenteils, bei dem es notwendig werden kann, die Versorgung auszuschalten, um eine unvorhersehbare Gefährdung abzuwenden.

Wir definieren den Punkt 464.1 jedoch so, dass es nur notwendig werden kann einzelne Gräte (Anlagenteils) im Labor definiert auszuschalten.

Haben die Planungsbüros Recht und muss jeder Raum mit dem Namen Labor mit dem sogenannten Not-Aus ausgestattet werden?

Wie ist ein Labor nach VDE 100 Teil 460 zu definieren?

T. T., Schleswig-Holstein

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