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Praxisfrage

Ladeinfrastruktur: Anordnung der Schutzorgane in Mehrfamilienhaus

Sehr geehrte Damen und Herren, wir befassen uns in unserem Betrieb ausgiebig mit dem Thema der Elektromobilität. Durch unsere zahlreichen Kundengespräche und Besichtigungen der Bestandsanlagen, an welche eine Ladeinfrastruktur angeschlossen werden soll, kam es in Mehrparteienanlagen vermehrt zu dem Problem der Abrechnung der Ladeleistungen durch den Endnutzer. Der Endnutzer möchte nach Möglichkeit auf eine Zentrale Verrechnung mit ggf. notwendigem Back-End und zusatzkosten verzichten und die Ladepunkte von den jeweiligen Wohnungszählern abgreifen. Da die vorhandenen Zählerplätze in den meisten fällen bereits voll belegt sind (Drei separate Wechselstromkreise im AAR mit je 16A für z.B. Waschmaschine, Trockner und Kellerraum) und aufgrund des mangelnden Platzes im HAR für mehrere Unterverteilungen zur Unterbringung der Schutzorgane der Stromkreise für die E-Mobilität, ergibt sich für mich folgende Frage: Ist es normativ zulässig, in einer Unterverteilung oder einem 1-Feldrigen Zählerschrankgehäuse mit Verteilerfeld mehrere, über verschiedene Zähler, gezählte Stromkreise anzuordnen um vor allem in Bestandsanlagen eine Installation der Ladeinfrastruktur zu ermöglichen oder gibt es hierfür andere Lösungsansätze? Zusätzlich zu erwähnen sei hier, dass die verbauten 11kW Wallboxen einen RCD und ÜSS integriert haben und lediglich ein LS-Schalter für den Leitungsschutz zu installieren ist.

PP21169

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