Praxisfrage

Drehfeldmessung – zweipolige versus dreipolige Messung

Frage gestellt am 25. März 2019

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Ich möchte verstehen, warum ist die Drehfeldmessung nicht sicher mit einem zweipoligen Duspol durchzuführen?

Die andere Frage ist, wie funktioniert denn so eine Messung

  1. bei einem dreipoligem Messgerät und ­
  2. bei einem zweipoligen Duspol?

M. F., Bayern

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Kommentare aus der Community (3)

  1. Hallo, ich möchte noch ergänzen, dass mein Installationstester sogar eine Messung mit einer Messleitung macht. Es ist ein HTI G2. Bei der Messung werden zwei Phasen nacheinander Abgetastet. Auch hier würde ich die Funktionsweise und Zuverlässigkeit gern Verstehen.
    Gruß JS

  2. Zitat HTI G2 Handbuch

    „Diese Funktion wird entsprechend den Normen der VDE 0413-7, IEC/EN61557-7
    ausgeführt und ermöglicht die Messung der Drehfeldrichtung durch direkte Kontaktierung
    spannungsführender Teile. Folgende Modi sind verfügbar:
    – 1T Methode mit einer Messleitung
    – 2T Methode mit zwei Messleitungen“

    Wie passt das zur aussage das nur 3 Pol. Messungen zulässig sind?

  3. Die heute auf dem Markt befindlichen zweipoligen Spannungsprüfer mit der Zusatzfunktion Drehfeldprüfung verwenden üblicherweise eine Berührungselektrode oder eine kapazitive Ankopplung des Körpers des Messenden als Referenz und ermitteln so die Phasenverschiebung des Netzes. Bei Verwendung von Standortisolierungen und/oder isolierenden Handschuhen ( PSA ) ist diese Referenz fragwürdig und die Drehfeldrichtungsaussage gegebenenfalls „FALSCH“. Im industriellen Umfeld werden auch Netze mit der Netzform „IT“ betrieben ( z.B. 3×230 V oder 3×500 V ), die bei einem Vorliegen eines Erdschlußes ebenfalls unsichere Drehfeldaussagen treffen. Es gibt mittlerweile auch eine unter diesen Bedingungen verlässlichere Methode mittels zwei kurz aufeinander folgenden Messungen und der Anzeige des Drehfeldes ( z.B. Firma Tietzsch ) aber technisch bleibt die dreipolige Drehfeldprüfung die „Einzige“ mit einer verlässlichen Aussage.


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