Home Praxisprobleme Sonstige Elektroinstallationsthemen Erdung von metallischen Gegenständen

de+ Inhalt
Praxisfrage

Erdung von metallischen Gegenständen

Baubiologen stellen immer häufiger an uns die Anforderung elektrische Wechselfelder am Arbeitsplatz zu reduzieren. Hierfür sollen wir z. B. Schreibtische und Schränke aus Metall erden, um eine Kopplung der elektrischen Wechselfelder zu reduzieren und damit die gesundheitliche Belastung am Arbeitsplatz so gering wie möglich zu halten. In der Praxis haben wir bisher einen 4-mm²-Leiter in Grau von dem zu erdenden Teil bis zur Potentialausgleichsschiene oder an die Haupterdungsschiene am E-Verteiler mit der Begründung verlegt, dass es sich hier um einen Funktionspotentialausgleich handelt, der nicht an die Erdung einer beliebigen Schutzkontaktsteckdose angeschlossen werden darf. Dabei handelt es sich ja nach unserer Meinung um einen Schutzpotentialausgleich. Es werden jedoch am Markt Schutzkontaktstecker angeboten, die man nach dem Einstecken in die Schutzkontaktsteckdose mechanisch verriegeln kann, um ein versehentliches Abziehen zu verhindern. An diesem Stecker ist eine graue, einadrige und 5 m lange 1,5-mm²-Leitung mit einem Kabelschuh am Ende, zur Befestigung an dem zu erdenden Gegenstand. Konkret verweise ich hier einmal auf einen Erdungsstecker mit Verriegelung der Fa. Danell, Type 41-5348, zur Erdung von metallischen Gegenständen. So etwas würde die ganze Installation natürlich erheblich vereinfachen, da ja sonst oft durch die ganze Wohnung ein Kabel bis zum Verteiler verlegt werden muss. Die Steckdose befindet sich dagegen meist direkt am Schreibtisch, was den Anschluss per beschriebenem Stecker stark vereinfacht. Ich habe dazu jedoch keine Hinweise in den Vorschriften gefunden. Ist diese Art der Erdung nach den DIN-VDE-Vorschriften nun erlaubt? M. E., Bayern

Expertenantwort vom 10.08.2016
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Nullam pellentesque malesuada arcu dignissim pellentesque. Vestibulum vitae ex in massa aliquam lobortis ac sit amet elit. Phasellus blandit lectus ac dui pharetra, ac faucibus diam commodo.

Weiterlesen mit de+ Inhalt


  • Zugriff auf alle Inhalte des Portals
  • Zugriff auf das Online-Heftarchiv von 1999 bis heute
  • Zugriff auf über 3000 Praxisprobleme
  • Jede Praxisproblem-Anfrage wird beantwortet

Praxisproblem einzeln kaufen und direkt darauf zugreifen

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Nullam pellentesque malesuada arcu dignissim pellentesque. Vestibulum vitae ex in massa aliquam lobortis ac sit amet elit. Phasellus blandit lectus ac dui pharetra, ac faucibus diam commodo. Phasellus blandit lectus ac dui pharetra, ac faucibus diam commodo. Phasellus blandit lectus ac dui pharetra, ac faucibus diam commodo.

Nulla pharetra ultricies velit in fermentum. Sed et laoreet mi, nec egestas lorem. Mauris vel eros convallis, sollicitudin erat a, pulvinar turpis. Vestibulum vel orci et ligula sollicitudin aliquam. Curabitur quis massa porta, gravida eros eget, imperdiet ex. Ut eu vulputate tellus, quis fermentum nulla. Aenean fermentum nisl sed augue venenatis, a vulputate nunc iaculis. Nam ut lorem fringilla, venenatis libero vel, dignissim mi. Etiam vel enim eget erat congue eleifend. Morbi efficitur dolor ac blandit fermentum.


Newsletter

Das Neueste von
elektro.net direkt in Ihren Posteingang!