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Praxisfrage

Fundament- und Ringerder nach DIN 18014

Im Rahmen des Neubaus von Reihenhäusern berate ich als Sachverständiger den Bauherrn bei der Ausführung des Fundamenterders. Als Netzform liegt das TN-System vor. Außerdem werden Materialien eingesetzt, die zu einem überhöhten Erdübergangswiderstand führen. Gemäß DIN 18014 ist somit ein Ringerder außerhalb des Gebäudes auszuführen. Die Bodenplatte sowie die Fundamente werden ohne Bewehrung ausgeführt; es wird wasserundurchlässiger Beton verwendet. Ein Blitzschutzsystem kommt nicht zur Ausführung. Es werden keine weiteren Techniken eingesetzt, für die eine Erdungsmaßnahme vorzusehen wäre. Es liegen auch keine EMV-Anforderungen vor. Der Bauherr der Gebäude beabsichtigt die Baukosten im Hinblick auf Käufer mit unterdurchschnittlichem Einkommen stark zu senken und hinterfragt somit alle Gewerke nach dem entsprechenden Nutzen. Es stellen sich folgende Fragen: 1. Muss für jedes Einzelgebäude ein Ringerder ausgeführt werden; wenn ja wie? Hinweis: Gemäß Abs. 5.3 der DIN 18014 muss der Ringerder u.a. im durchfeuchteten Bereich angeordnet werden; es scheidet damit bei diesem Projekt die Ausführung / Verlegung unterhalb der Betonplatte aus. 2. Aus welchen technischen bzw. rechtlichen Gründen ist gemäß DIN 18014 für jedes Einzelgebäude ein Ringerder auszuführen? 3. Aus meiner Sicht ist ein gemeinsamer Ringerder für alle Einzelgebäude ausreichend, zumal die DIN 18014 keine Angaben zum Erdungswiderstand aufführt. Aus welchen technischen Gründen wäre eine Maschenweite von 20 Meter einzuhalten? 4. Gemäß DIN 18014 Abs. 4.2 ist bei der Ausführung des Ringerders außerhalb der Gebäudefundamente ein zusätzlicher Funktionspotentialausgleichsleiter zur Potentialsteuerung innerhalb der Gebäudefundamente notwendig. Es handelt sich – wie o.a. – um eine unbewehrte und wasserundurchlässige Betonbauweise. Wie soll hier ein technisch wirksamer Funktionspotentialausgleichsleiter (Potentialsteuerung) realisiert werden, wenn der Beton nach der Austrocknung isolierenden Charakter hat? Welche physikalischen Kopplungen werden mit einem Funktionspotentialausgleichsleiter im Hinblick auf die EMV beeinflusst? Hinweis: Wegen der komplexen Fragestellung – auch im Hinblick auf die EMV – bitte ich um Beantwortung durch Herrn Fassbinder. Aus meiner Sicht steht einer Veröffentlichung dieser Praxisanfrage nichts entgegen. M. M. H., Bayern

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