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Praxisfrage

Gravierender Eingriff in eine Elektroinstallation

In einem Bauvorhaben wurden wir mit folgendem Problem konfrontiert: Es sind alte Unterverteiler (UV) mit jeweils zwei Feldern vorhanden, die auf der rechten Seite im TN-C-System mit zweiadrigen Abgangsleitungen ausgeführt sind. Es gibt weder Erdung noch Potentialausgleich in diesen UV. Auf der linken Seite der UV waren dreiadrige Abgangsleitungen angeschlossen und die Netzform TN-C-S aufgebaut. Dies stammt aus einer früheren Sanierung eines Bauabschnitts. Unsere Aufgabe bestand nun darin, die Unterverteilungen komplett zu erneuern (Betriebsmittel sowie Verteilerkästen). Auf Bedenkenanmeldung, dass wir vom VNB ein TT-System eingespeist bekommen und dass die Abgangsleitungen mit PE ausgeführt werden müssen, untersuchte ein TÜV-Sachverständiger die Anlage. Dieser ist gleichzeitig der Planer des Bauvorhabens. Er teilte uns dann mit, dass wir die Verteilungen wieder genau so aufbauen können, wie die alten UV, da die Anlage zum Errichtungszeitpunkt in den 60er Jahre normgerecht war. Die alten Leitungen sowie der Aufbau der UV könnten also erhalten bleiben, da ja »kein gravierender Eingriff in die Elektroinstallation« vorläge. Jetzt frage ich mich, wann man denn von einem gravierenden Eingriff in die Elektroinstallation spricht? Für mich käme als nächster Schritt nach dem Wechsel der Unterverteilungen nur noch eine Neuinstallation infrage. In meinen Augen will der Planer einfach Kosten sparen, welche für eine Neuinstallation anfallen würden. T. E., Bayern

Expertenantwort vom 14.08.2015
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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