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Praxisfrage

Installationsfehler in einer Unterverteilung

Die genannte Verteilung befindet sich in einem Mehrparteienhaus, welches ca. 1986 gebaut worden ist. Die Wohnung, in der sich die Verteilung befindet, ist vermietet. Der vorhandene Fehlerstromschutzschalter (RCD) sichert sowohl das Bad als auch das Gäste-WC gegen Fehlerströme ab. Aus meiner Sicht liegen in der Verteilung Installationsfehler vor, die vom Vermieter beseitigt werden müssen. Die ersichtlichen Fehler sind:

  • Anstelle der Verwendung einer Schiene oder flexiblen Leitungen wurde die Zuleitung (6 mm²) einfach auf mehreren Zentimetern abisoliert, in Form gebogen und als ein Leiter unter die Schrauben der Leitungsschutzschalter (Siemens NL 16 A, ohne Berührungsschutz an den Schrauben) untergeklemmt. Somit sind die Klemmen über diesen einen Draht miteinander verbunden.
  • Mehrere Leiter wurden mit Schraubklemmen zusammengeführt und an die LS angeklemmt.
  • An den LS-Schaltern sind teilweise mehrere Kreise aufgelegt.
  • Die N- und PE-Schienen sind teilweise an manchen Klemmstellen wegen Platzmangel mehrfach belegt.
  • Die PE-Schiene weist Korrosionserscheinungen auf.
Leider fehlt mir an dieser Stelle eine norma­tive bzw. gesetzliche Grundlage, um hier eine saubere Argumentation für eine Instandsetzung mit dem betreffenden Vermieter zu führen. Da die Anlage etwa aus dem genannten Zeitraum ist, könnte es da Regelungen gegeben haben, die mir nicht bekannt sind. Die Verteilung selbst ist fingersicher ausgeführt (angebrachte Blende). Grundsätzlich würde ich hier einen E-Check empfehlen, der feststellen dürfte, dass was im Argen ist. Eine Maßnahme ist hierdurch ja noch nicht abgeleitet. K. M., Hessen

Expertenantwort vom 02.08.2018
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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