Praxisfrage

Leitungsführung durch vorhandene Kernbohrung

Frage gestellt am 12. April 2019

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Guten Tag, ich habe eine Frage zur Leitungs-, Kabelverlegung der vorhandener Kernbohrung. Im unserem Unternehmen wird eine neue Produktionslinie aufgebaut. Für die neue Anlage wird ein Zuleitungskabel benötigt für die Einspeisung NYY 5x50mm²: Die Kabelverlegung an sich ist kein Problem, bis zum einem Punkt wo wir eine Beton Stütze umgehen müssten. Es ist schon eine Kernbohrung vorhanden und wird für die Druckluft zufuhr benötigt. Rein theoretisch könnte man das Kabel mit verlegen mit der Drucklufleitung in der selber Kernbohrung.
Die Frage:
-Ist es erlaubt generell für die Leitungsverlegung mit anderen Gewerken Druckluft, Wasser, Abwasser im gleichen Durchgangsloch (Kernbohrung) mit zu verlegen?
– Muss man oder soll man für die elektr. Leitungsverelegung ein eigenes Durchgangsloch herstellen (neue Kernbohrung).?
– Giebt es eine Abweichung oder Ausnahmen?
Mit freundlichen Grüßen
A. V., Baden-Württemberg

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Kommentare aus der Community (1)

  1. Dem Durchbruch an sich ist es egal, ob dort mehrere Medien durchlaufen.

    Wichtig wird die Betrachtung nur, wenn dort eine Brandschottung erforderlich wird, weil der Durchbruch einen Brandabschnitt öffnet. (Dann hätte allerdings auch die Druckluftleitung bereits geschottet sein müssen. Siehe im Zweifel Brandschutzgutachten/Baugenehmigung !)

    Im Falle einer Brandwand/Decke muß die Schottuzng nach DIN 4102 hergestellt werden. Hier sind die unterwschieldichen Zulassungen zu beachten. Manche lassen Kombischottung für mehrere verschiedene Medienleitungen zu, aber nicht alle. Wichtig ist dann aber auch, dass in der Regel nur 60% der Durchbruchsöffnung belegt werden dürfen.
    Die Ausführung der Brandabschottung darf dann auch nur von geschulten Errrichtern hergestellt werden.


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