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Praxisfrage

Potentialausgleich-Blitzschutz

In einem ca. 1969 errichteten Hochhaus (8 Wohnetagen) befindet sich eine äußere Blitzschutzanlage, die vor kurzem erweitert und geändert wurde. An einem gut 2 m hohem Dachaufbau (Aufzugsraum/Ausdehnungsgefäßraum/Treppenhaus) befinden sich an einem langen Mast 4 Parabolantennen (Privat) und eine UKW-Antenne (Gemeinschaft). Die oberste Parabol- und die UKW-Antenne ragen über das Aufbaudach hinaus. Der Antennenmast ist oben und unten in den äußeren Blitzschutz integriert. Die ebenfalls einbezogene Dachblechschürze ist nur ca. 10 - 20 cm vom Antennenmast entfernt. Die UKW-Antenne liegt hier fast auf. Auf dem oberen Dach befindet sich eine Fangstange. Ab der Fangstangenspitze bis zur obersten Parabolantenne und auch der Hausaußenkante habe ich einen Winkel von ca. 37° gemessen. Spitze, Schüssel und Kante bilden eine Linie mit ca. 37°. Wäre der Winkel nicht zu flach, wenn die Fangstange zum Schutz der Parabolantennen dienen sollte? Dies trifft hier wegen der Einbeziehung in den äußeren Blitzschutz sowieso nicht zu. Die Blitzschutzfirma sagt, dass es so in Ordnung ist, der Antennenmast mit eingebunden ist. Was mache ich nun mit dem Potentialausgleich? Bisher waren der Antennenmast, der Verstärkerschrank und die Koaxialkabel über die Verrohrung des Ausdehnungsgefäßes geerdet. Da dies entfernt wurde ist die Rohrverbindung zum Erdpotential nicht mehr sichergestellt. Ist es in Ordnung, wenn wir einen Potentialausgleichsleiter 16 mm² Cu ab Potentialausgleichsschiene im Keller durch einen Schacht bis in den Ausdehnungsgefäßraum auf eine Potentialausgleichsschiene verlegen und von dort aus Blitz- und Überspannungsableiter (KAZ 11 und 12 von Kathrein) für die Koaxialkabel, den Verstärkerschrank und auch noch das alte Metallrohr zusätzlich einbeziehe? An der anderen Seite des Dachaufbaus befindet sich ein kurzer Wandarm mit der Gemeinschaftsparabolantenne. Von der Dachblechschürze bis zur Oberkante Parabolantenne sind es nur ca. 80 cm. Das weiter herausragende LNB steht in einem steilen Winkel von ca. 55° zur Blechschürze. Die einzige Fangstange ist zu weit entfernt um eine Wirkung zu erzielen. Der äußere Blitzschutz ist im Abstand um die Parabolantenne herumgelegt worden. Wie ist hier mit dem kurzen Wandarm und der Parabolantenne zu verfahren? Die Koaxialkabel sollen ebenfalls Blitz- und Überspannungsableiter erhalten. Zur Übersicht habe ich 3 Skizzen und ein Foto beigelegt. J.S., Nordrhein-Westfalen

Expertenantwort vom 21.01.2015
Rudi Seibt
Rudi Seibt

Dipl.-Ing.; Ingenieurgruppe München

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