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Praxisfrage

Potentialausgleich an Maschinen im Tagebau

Wir betreiben bei uns halbstationäre Stetigförderer im Tagebau. Diese werden im Zuge des Anlagenersatzes erneuert. Bei diesen Bändern gibt es natürlich auch eine elektrische Einrichtung: Beleuchtung, Anfahrwarnung und am Förderer verbaute Schaltkästen und Kabelrinnen mit den Versorgungsleitung (IT und TN-Netzform). Jetzt stellt sich bei den Neuanlagen die Fragen des notwendigen Schutzpotentialausgleiches und welche Teile dort eingebunden werden. Parallel gibt es natürlich auch noch zusätzliche Schutzziele, wie eine exponierte Lage des Bandes mit der Gefahr von Blitzeinschlägen. Generell ist die elektrische Installation über die Schutzleitersystem verbunden. Zusätzlich gibt es pro Förderer einen Potentialausgleich. Dort wird auch die metallische Hauptkonstruktion des Förderers mit dem Potentialausgleich verbunden. Nun gibt es am Band verbaut Bodenstützen oder Befestigungsvorrichtungen für die Laufrollen des Förderers/der Schaltschränke/Kabelrinnen, die durch Lackierung oder bewegliche Verbindungen, keine direkte elektrische leitfähige Verbindung mit der Hauptkonstruktion haben. Nun stellt sich uns die Frage, ob man diese trotzdem einbinden soll. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Teile durch einen Fehler der verbauten Kabel und Leitungen ein Potential annehmen können halte ich z.B. für die Bodenstützen gering. Bei den Haltern der Kabelrinne sehe ich dies eher wahrscheinlich an. Wie kann man hiermit umgehen? Gibt es explizite Vorgabe aus der VDE 0113 oder anderen relevanten Normen.

PP20105

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