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Praxisfrage

Schutzschläuche im Ex-Bereich

In einem Ex-Bereich (Zone 1) wird eine Maschine errichtet, bei der wir Teile der elektrischen Verkabelung ausführen sollen. Der Wunsch des Kunden lautet die Leitungen die zu diversen Sensoren führen zusätzlich mit Schutzschlauch gegen Umgebungseinflüsse zu schützen. Schutzschlauchsysteme die mittels Kabelverschraubungen befestigt werden scheiden aus, da viele Sensoren mit Kabel vorkonfektioniert sind und fest angeschlossene und vergossene Leitungsanschlüsse haben, somit ist dort keine Verschraubung verwendbar. Frage 1: Ist es zwingend notwendig an einem metallischen Schutzschlauch im Ex-Bereich einen Potentialausgleich zu schaffen bzw. diese Schutzschlauch in das PA-System einzubeziehen? Wenn das so sein sollte, stellt sich mir die Frage, wie dies an einem Schutzschlauch funktionieren könnte, der an beiden Enden nicht von einer dafür vorgesehenen Verschraubung aufgenommen werden kann. Man bräuchte dazu dann meiner Meinung nach eine ATEX-Zertifizierte Klemme, was mir für Schutzschläuche am Markt nicht bekannt wäre. Frage 2: Um dem in Frage 1 beschriebenen Problem aus dem Weg zu gehen, könnten auch Kunststoff-Schutzschläuche in schwerer Ausführung zum Einsatz kommen. Hier stellt sich mir allerdings die Frage nach der elektrostatischen Aufladung. VDE 0165-1 (2009-05) trifft dazu im Abschnitt 6.4 nur wenig hilfreiche Aussagen. Dort ist unter 6.4.1 a) davon die Rede, das der »Isolationswiderstand der Einheit 1 GOhm nicht überschreitet«. Wie kann dieser Forderung im Hinblick auf Schläuche Rechnung getragen werden, bzw. was ist bei der Auswahl und Montage von Kunststoffschutzschläuchen für Leitungen im Ex-Bereich zu beachten. Erschwerend kommt hinzu, das viele der Schutzschläuche im Inneren ein metallisches Stützgewebe aufweisen, welches an den Enden/Schnittkanten des Schlauches offen liegen würde und u.U. bei zufälliger Berührung an der Maschine eine leitfähige Verbindung zwischen verschiedenen Anlagenteilen schaffen könnte. M.K., Bayern

Expertenantwort vom 17.12.2015
Klaus Wettingfeld
Klaus Wettingfeld

Dipl.-Ing. Elektrotechnik; seit 30 Jahren beim TÜV Rheinland; Leiter der Zertifizierstelle Explosionsgeschützte Produkte

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