Praxisfrage

Sicherheitsfaktor bei Schleifenimpedanzmessung

Frage gestellt am 18. Januar 2019

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In früheren Ausgaben der DIN VDE 0100-600 fand sich bei der Schleifenimpedanzmessung in der nationalen Ergänzung für Deutschland ein Sicherheitsfaktor von »2/3« (vor allem aufgrund eines höheren Leiterwiderstandswertes bei Temperaturerhöhung).

In den neuesten Normenblättern des VDE, die wir in Papierform beziehen, konnten wir diesen Faktor, der inzwischen in vielen Tabellen- und Lehrbüchern Einzug gehalten hat, nicht mehr finden. Ist dieser Sicherheitsfaktor nicht mehr gültig?

M. W., Schleswig-Holstein

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Kommentare aus der Community (1)

  1. Auf diesen 50%igen Sicherheitsaufschlag würde ich nur unter extrem wenigen Ausnahmen verzichten. Und auch nur, wenn es eine gute Erklärung für so schlechte Werte gibt, z.B. eine aussergewöhnlich lange Leitung.

    Nach der 2/3-Regel benötigt ein B16 abgesicherter Stromkreis 120A Kurzschluss-Strom. In einer „ordentlichen“ Elektroinstallation werden aber meist mühelos 400 Ampere und mehr erreicht.

    Einen selten bedachten Grund für eine Sicherheitsreserve möchte ich noch anführen: VERLÄNGERUNGSLEITUNGEN! In vielen Fällen steckt das Endgerät nicht direkt an der Wandsteckdose, sondern es befinden sich oft noch Mehrfachsteckdosen oder gar lange Kabeltrommeln dazwischen.

    Dem geneigten Prüfer sei folgender Versuch angeraten:
    1. Schleifenimpedanz direkt an einer Wanddose messen
    2. In diese Dose eine 40m Kabeltrommel einstecken und Messung daran wiederholen.
    Wie viel vom Kurzschluss-Strom am Ende übrig bleibt, dürfte einem die Notwendigkeit einer gewissen Sicherheitsreserve vor Augen führen.


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