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Praxisfrage

Vierpoliges Schalten gemäß VDE AR 4105

Zusatzanfrage zum Beitrag Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen in »de« de 19/2012, S. 28ff. Ich plane momentan eine Anlage, welche der Anlage ähnelt, die im Beitrag »Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen«, »de« 19/2012, S. 28 ff., beschrieben wurde. Bei meiner »Netzersatzanlage« handelt es sich aber um ein experimentelles Micro-Smart-Grid mit mehreren Erzeugungseinheiten, gekoppelt über eine DC-Schiene und einem Zentralwechselrichter (120kVA) zur Netzeinspeisung. Bei diesem Micro-Smart-Grid ist aus Versuchsgründen ein Inselnetzbetrieb mit einer definierten Anzahl von Verbrauchern ausdrücklich erwünscht. Da es sich um eine »Erzeugungsanlage am Niederspannungsnetz« handelt, gilt die VDE-AR-N 4105 (insbesondere hinsichtlich NA-Schutz und Ausführung der Kuppelschalter). In der Anwendungsregel im Anhang A7 heißt es: »Je nach Netzsystem am Einbauort des Kuppelschalters ergeben sich die folgenden Anforderungen. Im TT-System sind die drei Außenleiter und der Neutralleiter zu schalten. Im TN-C-System und im TN-C-Teil des TN-C-S-Systems sind die drei Außenleiter zu schalten. Im TN-S-System und im TN-S-Teil des TN-C-S-Systems sind die drei Außenleiter und der Neutralleiter zu schalten. Das heißt, dass alle Leiter zu schalten sind, mit Ausnahme der Leiter mit PE-Funktion.« Wir haben in unserem Fall ein TN-S-System. Der Sternpunkt ist in der bereits vorhandenen NSHV zentral geerdet. Wenn ich nun die 4105 richtig interpretiere, muss der Kuppelschalter vierpolig ausgelegt werden. Was bedeutet, dass im Inselnetzbetrieb der Neutralleiter nicht mehr geerdet ist. Wie sehen Sie diesen Sachverhalt? Was ist der Grund für die Forderung des vierpoligen Schaltens in der 4105? M. S., Baden-Württemberg

Expertenantwort vom 17.02.2014
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Sven Bonhagen

Sven Bonhagen ist Elektrotechnikermeister, Betriebswirt und Fachplaner für Elektro- und Informationstechnik. Heute ist er ­Inhaber des Sachverständigenbüros – elektroXpert. Das Unternehmen befasst sich mit allen Fragen rund um Elektrotechnik, Photovoltaik, Blitz- und Überspannungsschutz sowie Arbeitsschutz. Er gilt als erfahrener Experte in diesen Bereichen und ist von der Handwerkskammer Oldenburg öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger sowie vom VdS anerkannter Sachverständiger zum Prüfen elektrischer Anlagen und VdS anerkannter Sachverständiger für Photovoltaikanlagen.

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