Praxisfrage

Zugentlastung von IKT-Leitungen

Frage gestellt am 29. Januar 2019

In dem Unternehmen, in dem ich beschäftigt bin, stehen in Technikräumen Reihen von IT-Schränken mit Servern, Switchen, Routern und Patch-Feldern. Die Zuführung der Kupfer- und Glasfaserverbindungskabel für die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zu den einzelnen Schränken erfolgt von oben über Kabelrinnen. Die Kabel zu einem IT-Schrank werden durch Mitarbeiter unseres Unternehmens dort jeweils über den Rand der Kabelrinne geführt und mit Kabelbindern befestigt (Bilder 1, 2 und 3).

Wenn der erste Eindruck auch gut sein mag, habe ich Bedenken, dass die Leitungen im Laufe der Zeit und bei weiteren Installa­tionen direkt auf den Rand der Kabelrinne gedrückt werden und dabei der zulässige Biegeradius unterschritten wird bzw. die ­Kabel beschädigt werden. Ebenso habe ich die Sorge, dass insbesondere bei größeren Kabel­paketen sich diese durch ihr Eigen­gewicht aus der Kabelrinne bewegen und dabei weitere Verbindungskabel mitreißen könnten. Zukünftige Veränderungen bei der Instal­lation dürften ebenso eine Herausforderung darstellen. Konkret habe ich folgende Fragen:

  1. Wie beurteilen Sie die Installation grundsätzlich?
  2. Wie sehen Sie eine Fixierung der Verbindungskabel mittels Kabelbindern?
  3. Wie könnte eine fachgerechte Lösung für Kabelauslässe aussehen? Das Unterbrechen der Kabelrinne über den IT-Schränken scheidet dabei aufgrund der sich ergebenden hohen Stückelung aus.
  4. Welche Normen bzw. Vorgaben zur Realisierung von Auslässen aus Kabelrinnen gibt es?

J. W., Nordrhein-Westfalen

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