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Praxisfrage

Berührungsschutz an LED-Konverter

Wir sollen bei einem Kunden bauseits beigestellte LED-Leuchtstreifen mit den zugehörigen Konvertern verdeckt in einer Voute an der Decke montieren. Bei den uns übergebenen Konvertern handelt es sich um chinesisches Fabrikat, bei dem die Zu-(230V AC) und Abgangsklemmen (24VDC) auf der Frontseite frei zugänglich sind. Nach erfolgtem Leitungsanschluss soll ein Acrylglas-Winkel (2x45°) mit zwei Kunststoff-Nieten oben befestigt werden, so das ein Pro Forma-Berührungsschutz gegeben sein sollte. Für die Zu- und Abgangsleitungen sind keinerlei Zugentlastungs-/Befestigungsmöglichkeiten vorhanden, so dass bei einer späteren eventuellen Demontage der Konverter (Reparatur oder Austausch) dieser mit Sicherheit an den Leitungen aus der Voute herausgezogen wird. Der Konverter weist keinerlei Kennzeichnung nach DIN VDE 011 T559 oder gleichwertig auf. Lediglich das CE-Zeichen ist angebracht. Da die maximale Konverter-Leistung mit primär 1,8 A und sekundär 24V 8,5 A angegeben ist, bestehen von meiner Seite aus Bedenken, dieses Teil ohne weiteres in die geschlossene GiKa-Decke einzulegen (Alu-Gehäuse , Deckel und Seitenwand gelocht - Boden und Seitenwand 2 geschlossen). Dem Kunden wurden unsere Bedenken gegen die Verwendung dieser Konverter bereits mitgeteilt, allerdings habe ich in den VDE-Vorschriften nur in der DIN VDE 0100 T559 etwas gefunden und ein Nachweis nach den VDE-Richtlinien ist in der Regel recht hilfreich bei der Argumentation. Bei Bedarf kann ich von diesem Konverter auch Fotos nachreichen. Aufgrund der terminlichen Situation vor Ort (Eröffnung Mitte Oktober), bitte ich um kurzfristige Antwort. E. S., Baden-Württemberg

Expertenantwort vom 16.04.2013
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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