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Praxisfrage

Erdungswiderstand eines Fundamenterders

Die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Energieversorger sowie die DIN 18015-1 fordern den Einbau eines Fundamenterders in Neubauten. Welchen Erdungswiderstands Wert ist für diesen Normativ denn zu erfüllen? Für TN-Systeme ist in den Normen der Reihe DIN VDE 0100 kein Wert für den Erdungswiderstand festgelegt. Für TT-Systeme ergibt sich der notwendige Wert für den Anlagenerder RA aus der Bedingung: RA=50V/IΔN Dieser Wert darf bei Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom ≤30mA bis zu ca.1666Ω betragen. Laut Blitzschutz-Normen DIN EN 60305-3 (VDE 0185-305-3):2011-10 wird ein Erdungswiderstand ≤ 10 Ω empfohlen. Wenn aber kein Blitzschutz über diesen Realisiert wird. würde Ja auch bei einem TN Netz 40Ω reichen? Warum ich frage bei einem Kunden ist der Erdungswiderstand am Fundamenterder 14,2Ω im TN-C System ein Äußererblitzschutz gibt es nicht. Somit wäre doch der Wert von 14,2Ω Ausreichent im TN System da hier ja kein Widerstandswert gefordert wird sondern nur das vorhandensein eines Fundamenterders.

PP21076

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