Praxisfrage

Überspannungsschutz in Mehrfamilienhaus – 10-m-Regel

Frage gestellt am 18. Juni 2019

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In einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten ist im Zählerschrank im Vorzählerbereich ein Typ 1+2-Kombiableiter im Vorzählerbereich verbaut. In den Unterverteilungen der einzelnen Wohnungen sind keine Ableiter mehr verbaut, die Leitungslänge der Zuleitungen vom Zählerschrank zu den Unterverteilern beträgt teilweise mehr als 10 Meter.
In einer Broschüre eines Herstellers für Blitzschutzsysteme sind die Ableiter in den Unterverteilungen bei Leitungslängen größer 10 Meter nur als Empfehlung beschrieben.
Eine Prüfstelle fordert die Ableiter in den Unterverteilungen oder einen messtechnischen Nachweis, dass die maximalen Spannungswerte (2,5 kV) nicht überschritten werden.
Sind die Ableiter in den Unterverteilungen bei einer Leitungslänge größer 10 Meter nach Norm Pflicht oder nur eine Empfehlung?
Muss der messtechnische Nachweis, dass die maximalen Spannungswerte überschritten werden, nach Norm vorgelegt werden?
B. L., Bayern

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Kommentare aus der Community (1)

  1. 10 Meter Leitungslängen vom Überspannungsschutz zum Endgerät
    sonst abgeschirmt mit z.B. (N)YM(St)-J


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